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000 Das Vereinssymbol 1024Zwei aneinander liegende Hände in deren Mitte eine Pflanze wächst ist das Logo des KGV „An der Dammstraße". Es ziert seit 1994 die Fahne des Vereins und soll das Behüten des Werdens symbolisieren (Foto links). 

Nun ergab es sich, dass bereits im Jahr 2008 die Aufgabe stand, den Hermann-Müller-Platz im Zentrum der Kleingartenanlage (KGA) zu gestalten. Es gab viele Ideen, die jedoch nicht so richtig angenommen wurden. Es sollte eine Lösung gefunden werden, die den Platz zum „Hingucker" macht, aber auch gleichzeitig zum Verweilen einlädt.

022 Feinarbeiten 1024Vereinsvorsitzender Ralph Bagenz kam schließlich auf die Idee, das Vereinslogo auf diesem Platz in materialisierter Form entstehen zu lassen. Per Zufall gelangte er an den Leipziger Bildhauer Reinhard Rösler. Der war sofort von dieser Idee überzeugt und erklärte sich bereit, sie in die Realität umzusetzen (Foto rechts).

Fotos: Ralph Baganz

001 Die Idee 1024

Im Sommer vergangenen Jahres ging es dann los. Zunächst wurden die notwendigen Steine - „Tertiärquarzit" - aus dem Tagebau Profen besorgt und mit entsprechender Technik auf dem Hermann-Müller-Platz stationiert. Im August ging die Arbeit dann richtig los.

Jeder Kleingärtner und Besucher der Anlage konnte dem Künstler bei seiner Arbeit auf die Finger sehen. Dabei gab es interessante Gespräche und viele Fragen, die letztendlich auch die endgültige Gestaltung des Werkes mit beeinflusst haben.

 

 

Aus der Grundidee des Logos, das Behüten des Werdens, entwickelte sich eine neue Gestaltungsform. Sie soll sowohl die Stärke und Kraft des Behütens ausdrücken, aber gleichzeitig auch offen und einladend wirken. Das hat auch etwas mit künstlerischer Freiheit zu tun und gibt Anregung für interessante Gespräche.

034 Kuenstler in Pose 1024Reinhard Rösler sagte dazu u.a.: „ Das Interesse und die rege Anteilnahme an meiner Arbeit von Seiten der Vereinsmitglieder einerseits und mein Einblick in den Vereinsalltag andererseits heben mich sehr angeregt."

Die entscheidende Abweichung vom Vereinslogo ist die Stellung der Hände zum behüteten Pflänzchen. „Schützen muss sich heute auch mit Freiheit verbinden, sosehr sich dieses auch auszuschließen scheint. Deshalb öffnen sich diese Hände zu einer Geste des Schenkens – das Geschenk des Lebens und des Wachstums; dabei braucht es vor allem Zuwendung und Liebe", meint der Künstler dazu.

Das steinerne Kunstwerk ist interessant und sehenswert. Zum Hermann-Müller-Platz gelangt man vom Haupteingang der KGA aus entlang des breiten Hauptweges. Weitere Auskünfte können Interessenten zu den Vorstandssprechzeiten (mittwochs 17 bis 18 Uhr) erhalten.