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20150825 DisAbend 6828Der Vorsitzende des KGV "An der Dammstraße" Ralph Baganz hatte für den dritten Diskussionsabend 2015 als Referenten den Betriebsleiter der Stadtreinigung Leipzig Dr. Frank Richter als profunden Fachmann zum angekündigten Thema in den Saal der Vereinsgaststätte "Drei Kastanien" eingeladen. Diese Einladung nahmen allerdings nur einige Kleingärtner wahr. Der Vorteil dieser kleinen Runde am 25. August war, dass die Anwesenden recht munter mitdiskutierten und einer der Teilnehmer seinen "Fragenkatalog" abarbeiten konnte.

SLK-Foto: Dr. Frank Richter (2.v.l.) erläutert Aufgaben und beschreibt Probleme des Eigenbetriebs der Stadt Leipzig

Eingangs schilderte der Vereinsvorsitzende die Vorgehensweise bei der Abfallentsorgung, insbesondere des Grünschnitts, innerhalb der größten Kleingartenanlage (KGA) Leipzigs. Hierbei kam zum Ausdruck, dass es noch Zeitgenossen gibt, die entweder das Prinzip des Entsorgungssystems noch nicht verstanden haben oder jene, die bewußt gegen diese Regularien verstoßen. Permanent für Unmut sorgen Hundehalter, die in der KGA die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge nicht entsorgen.

Dieses bestätigte auch der Referent. Zudem werden die im öffentlichen Raum angebotenen Hundetüten zweckentfremdet. Ein weiterer Mißstand sind, ein hausgemachtes Problem, die fehlenden Papierkörbe. Eine große Anzahl wurde vor Jahren demontiert. Hierzu, kündigte er an, wird es ab 2016/17 eine Verbesserung geben, da der Stadtrat in einem Beschluss finanzielle Mittel bewilligt hat.

Weitere interessierende Schwerpunkte waren die Sauberkeit auf Straßen und Gehwegen in Leipzig. Dr. Frank Richter betonte an dieser Stelle, dass die Kapazitäten hier an ihre Grenzen stoßen. Denn oftmals ist es, so übereinstimmend die Teilnehmer, die Unvernunft der Menschen selbst. Man nehme nur die Hinterlassenschaften bei den Partys im Grünen.

Auch kam die Frage nach dem notwendigen Einsatz von Streusalz auf Straßen. Was für den Kleingärtner verboten ist, das Salzausbringen zur Unkrautbekämpfung, ist dem Eigenbetrieb zugestanden. Hierauf erwiderte der Betriebsleiter, dass dies zum einen im Winter aus Sicherheitsgründen für den Verkehr eine erforderliche Maßnahme sei, es aber durch den heutigen Stand der Technik möglich ist, die Dosierung bzw. das Mischungsverhältnis mit Komponenten umweltverträglicher als früher zu realisieren.

Abschließend riet der Referent, bei Beschwerden rund um die gesamte Entsorgung, die Rufnummer 0341 - 6571 111 anzuwählen. Vereinsvorsitzender Ralph Baganz bedankte sich bei Dr. Frank Richter für die ausführlichen Informationen und die Beantwortung der vorgetragenen Fragen an diesem Diskussionsabend.