Vereinsübersicht BZG Südwest II

Zusammenstellung: Lothar Kurth

AmBadeweg Entlang dem westlichen Ufer des größten Flusses Leipzig, der Weißen Elster, wurde die Kleingartenanlage des KGV "Am Badeweg" 1983 angelegt. Im damaligen Spartenheim "An der Lauer" - auf der gegenüberliegenden Uferseite - fanden sich am 14. Mai 1983 Interessierte zur Gründung ein. In der unmittelbaren Nachbarschaft befinden sich der Körnerwald und der Mühlpark Großzschocher. 

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  91  4,84 ha
AmElsterwehr Das Areal der 1984 gegründeten Kleingartensparte befindet sich am Lauerschen Weg, der idealen Zufahrt zum Cospudenerer See zwischen dem Flusslauf der Weißen Elster im Westen und dem Hochflutbett der Elster im Osten. Das Vereinsgelände liegt nur 1 bis 2 m oberhalb von Leipzigs größtem Fluss. Das Vereinsleben läuft in den ca. 30 Jahren relativ ruhig und familiär ab.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  29  1,52 ha
AmkrummenGraben

Im Leipziger Südwesten liegt die Kleingartenanlage (KGA) in der Niederung zwischen Weißer Elster und dem Elstermühlgraben im Ortsteil Knautkleeberg. Laut des Pachtvertrages vom 2. Dezember 1963 ist die Kleingartengruppe "Zum Hasen" für die Exklave zuständig, während ein weiterer vom 1. Januar 1985 die Kleingartensparte "Am krummen Graben" nennt. Als eingetragener Verein (VR 582) erfolgte 1990 die Aufnahme ins Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig. Bisherige Unterlagen geben als Gründungsjahr 1905 an.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  44  1,53 ha
AmWasserturm

KGV 1983 gegründet.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  56  3,16 ha
AmWeidenweg

Als eine Ersatzanlage für dem Wohnungsbauprogramm der DDR geopferter Kleingärten in Grünau und Schönau entstand 1975 auf der Gemarkung Großzschocher "Am Weidenweg" die 97 Parzellen umfassende Anlage auf 3,94 ha Fläche. Der Mittelpunkt ist das Vereinhaus. Verein und Anlage stehen nicht im Rampenlicht, da die Gärten etwas weiter entfernt zur Wohnbebauung liegen und es keine Bewirtschaftung gibt. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war, dass rund 600 Besucher im Rahmen der 10. Wanderung durch Leipziger Kleingartenanlagen 2014 der Anlage "Am Weidenweg" als Etappenziel einen Besuch abstatteten.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  97  3,94 ha
AnderLauer

Zwischen Weißer Elster im Westen und Elsterflutbett im Osten erstreckt sich das recht große, überwiegend auf Kirchengelände liegende Areal, das 1944 für Bedürftige zum Anbau gärtnerischer Erzeugnisse freigegeben wurde und die Pächter gründeten ihren Verein. Direkt am Lauerschen Weg liegend, ist die Vereinsgaststätte nicht zu übersehen. Auch nicht der danebenliegende Spielplatz. Trotz seiner Größe in Fläche und Mitgliedern zählt der KGV "An der Lauer" zu den eher selten im Rampenlicht stehenden Vereinen. Attraktiver dürfte ihn in den letzten Jahren die Nähe zum Cospudener See werden lassen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 "Gasthaus an der Lauer" 220  8,15 ha
AnderSandgrube

Nördlich des Naturbades Südwest auf der Gemarkung Windorf (im Volksmund "Kiesgrube") befinden sich die Gärten der 1955 gegründeten Kleingartensparte, die auf einem Grundstück des damaligen VEB Eisen- und Stahlwerke Leipzig (GISAG) angelegt wurden. Die Anlage ist ca. 150 m von der Dieskaustraße entfernt, so dass man sie schnell übersieht. Auch zeichnen das rund 1 Hektar große Areal keine besonderen "Highlights" aus und der KGV selbst steht nicht im Blickpunkt des allgemeinen Interesses.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  41  1,19 ha
Elsterbogen

In einem weit geschwungenen Bogen rahmt die Weiße Elster die Gärten von Südwest nach Nordost ein. Südlich begrenzt die Brückenstraße das Areal. Die Anlage ist infolge von Baumaßnahmen des ehemaligen VEB Mikrosa an der verlängerten Antonienstraße als Ersatz für geopferte Parzellen der Sparte "Neuland West" auf einem vormaligen Feld entstanden. Am 30. September 1977 erfolgte die Vergabe der Parzellen und die Bauarbeiten begannen, die bis 1980 andauerten. Eine Spezialfirma bohrte fünf Brunnen. 2006 nahmen die Pächter eine Kompostanlage und 2008 eine neues Torschließsystem in Betrieb. 2010 erstrahlte das Vereinshaus im neuen Glanz.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  48  2,23 ha
Fiddelsack

Am Lauerschen Weg auf einem Areal zwischen der Weißen Elster im Westen und dem Elsterhochflutbett im Osten wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 eine neue Kleingartenanlage auf einem angepachteten Gelände von der Erbengemeinschaft "Rohlandts Erben" angelegt und die damalige Kleingartengruppe "Fiddelsack" gegründet. Viele der späteren Pächter waren Eythraer, die ihre Ortschaft aufgrund des Braunkohlenabbaus verlassen mussten und in neuer Umgebung ein kleines Stück Grün pachten konnten.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  52  2,31 ha
Gaertendreieck

Der 1916 gegründete KGV bezog seinen Name aus der Lage zwischen Dieskaustraße und der Bahnstrecke von Leipzig-Plagwitz nach Markkleeberg-Gaschwitz, das von oben betrachtet, einem spitzwinkligen Dreieck ähnelt. Zu Beginn der 1970er Jahre plante der VEB Kombinat Fernmeldewerk Leipzig einen weiteren Betriebsteil in Großzschocher. Somit mussten die Pächter ihr Anwesen räumen. Heute ist an dieser Stelle eine Tankstelle. Das neue Areal bezogen die Gartenfreunde am Lauerschen Weg. Zu den ersten Arbeiten gehörte 1975 die Einzäunung des Geländes. Der Aufbau mit Anschlüssen an das Trinkwasser- und Elektronetz erstreckte sich über mehrere Jahre. Die hübsche Anlage verdient einen Besuch. 

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  82  3,53 ha
Gfrde.Suedwest

Die Planungen zur Errichtung des zweitgrößten Neubaugebietes der DDR begannen Anfang der 1970er Jahre, d.h., dass die Kleingartenanlagen "Am Hafen", "Sommerlust", "Immergrün" und "Stiefmütterchen" ganz sowie "Neuland West" und "Parkfrieden" teilweise von der Bildfläche verschwanden. Dafür wurden Ersatzstandorte gefunden. Einer davon war das große Areal der 1975 gegründeten Kleingartensparte, die in der Projektierungsphase den Namen "Leipzig-Großzschocher am Wasserturm" trug. Ca. fünf Jahre wurde intensiv gebaut, u.a. entstand das Vereinshaus mit der Kegelbahn. Die Pächter bekamen Unterstützung durch mehrere Großbetriebe aus dem Stadtbezirk. Auf der Festwiese finden seit 1979 Garten- und Kinderfeste statt. Gemeinsam wird gefeiert und zusammen wird die gesamte Anlage "in Schuss gehalten".

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  226  10,04 ha
Gartengemeinschaft

Auf Flurstücken Großzschochers westlich der Zeitzer Bahntrasse legten Einheimische Gärten an, um die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise durch den Anbau von Obst und Gemüse zu mildern, und gründeten 1931 den KGV. Damals dominierte in der gesamten Gegend noch die landwirtschaftliche Nutzung. Die Vereinsleben entwickelte sich nach innen gerichtet und in die Öffentlichkeit dringt die Existenz des KGV kaum ins Bewußtsein. Per 1. Oktober 1990 erfolgte die Registrierung als eingetragener Verein unter der laufenden Nr. 683 beim Amtsgericht Leipzig.  

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  46  2,32 ha
Knautkleeberg69

Die Gebrüder Teich, Baumschulen- und Landbesitzer, verpachteten das Terrain am 11. September 1902, dem Datum der Gründung des Vereins. Mit der Gründung legte man ein Buch an, in dem man bis heute für alle Parzellen die jeweilien Pächter nachlesen kann. Die Zusammengehörigkeit war von Anfang an stark ausgeprägt. Neben dem Sommerfest, zählten Milchkolonien, Rosen-, Obst- und Gemüse-Ausstellungen zu den Höhepunkten. Der "Garten-Verein zu Knautkleeberg" trägt seit 11. Oktober 1990 seinen heutigen Namen. Die Anlage liegt in der Nähe des Bahnhohes Knauthain.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  30  0,76 ha
Lerchenhain

Im August 1946 wurden 5,39 ha von der Abwicklungsstelle des ehemaligen ATG-Betriebes in Pacht übernommen und die damalige Kleingartengruppe gegründet. Per Losentscheid ist über die ersten Parzellen entschieden worden. Ein Jahr später begann das Aussäen und Pflanzen sowie das Setzen der Bäume. Anfangs wurden Nachtwachen eingeteilt, da das Areal noch nicht eingezäunt war. 1951 benannte man die Kleingartengruppe in "An der Schönauer Straße" und in den beiden folgenden Jahren entstand ein Spielplatz. Am 25. Juni 1965 wurde in der Mitgliederversammlung der neue Name "Lerchenhain" beschlossen. 1967 bekam der Spielplatz ein Karussell und 1976 ein Klettergerüst, das 2002 durch ein neues, TÜV geprüftes, ersetzt wurde.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  116  6,67 ha
Sachsenland

Wie die Nachbaranlage "Gartenfreunde Südwest" ist auch "Sachsenland" als Ersatz für den Wohnungsneubau konzipiert worden. Den Namen "Am Wasserturm II" gaben die Pächter 1977 ihrer Kleingartensparte. Ein intensives gemeinsames Agieren, sowohl beim Arbeiten als auch beim Feiern, sind von Beginn an ein Markenzeichen der heutigen "Sachsenländer". 2009 entstand ein Spiel- und Sportplatz. Darauf befindet sich ein Bolzplatz, ein Beach-Volleyballplatz, ein Badmintonfeld, Tischtennisplatten, Spielgerätekombinationen zum Klettern, Wippen, eine Doppelschaukel und vieles mehr. Einen vereinseigenen Parkplatz gibt es auch. Höhepunkte sind die Kinder- und Sommerfeste. Jedes Jahr führen die Gartenfreunde eine Bühnenshow auf (z.B. 2016 "Filmreifes Sachsenland"), für die sie monatelang proben und die Kostüme selbst anfertigen. Da lohnt sich ein Besuch allemal.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  297  12,36 ha
Suedgaerten

Zu den jüngsten Kleingärtnervereinen zählt der KGV "Südgärten Schönauer Straße", der am 18. Mai 1990 gegründet wurde. Obwohl die Anlage nur 1,25 ha groß ist, hat sie drei Bodeneigentümer. Die 22 Gärten sind mit Trinkwasser- und Elektroanschluss ausgestattet. Das Vereinsleben läuft recht familiär ab. Einen besonderen Höhepunkt erlebten die Mitglieder des Vereins, als ihre Anlage bei der 10. Wanderung durch Leipziger Kleingartenanlagen 2014 Etappenziel war. Rund 600 Wanderlustige statteten den Vereinsmitgliedern einen kurzen Besuch ab.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  22  1,25 ha
Vergissmeinnicht

Auf dem Gipfel der Inflation wurde am 16. September 1923 der Gartenverein "Vergißmeinnicht" Leipzig-Großzschocher gegründet. Neben dem Aufbau der Kleingartenanlage hatte das gedeihliche Vereinsleben Priorität. Festveranstaltungen fanden zu jeder Jahreszeit statt. Am 5. Kinderfest 1927 nahmen z.B. 428 Kinder teil. In den 1930er Jahren wurde im Keller einer Laube die illegale Zeitung der KPD für Leipzig-Südwest gedruckt. Ab 1965 mussten Parzellen für den Wohnungsbau geopfert werden. Auch die heutigen Generationen pflegen, wie die Altvorderen, ein geselliges Vereinsleben, das auch bei der Bevölkerung regen Zuspruch findet.

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  177  7,58 ha
Windorf

Weitab vom Großstadtlärm liegt in der Niederung der Weißen Elster das kleine Idyll. Die Anlage war bis Ende 1985 Abteilung des "Vergißmeinnicht". Per 1. Januar 1986 ist die eigenständige Kleingartensparte "Windorf" gegründet worden und seit 1994 als eingetragener Verein beim Amtsgericht Leipzig registriert. In dem mit zu den kleinsten Anlagen zählenden KGV verläuft das gemeinsame Miteinander in ruhigen Bahnen und gelegentliche Spaziergänger nehmen wahr, dass es in Sichtweite des Mühlparks Großzschocher - der 1870 vom Besitzer der Wassermühle Anton Zickmantel angelegt wurde - auch hier eine Kleingartenanlage gibt.

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  20  0,73 ha
ZumHasen

Die Gründung 1918 erfolgte als "Zweigabteilung von Knauthain und Umgegend des Kaninchenzüchtervereins Leipzig West" und nicht als Kleingärtnerverein. Ab Mitte der 1920er Jahre entstanden Parzellen mit Lauben. Außer Kaninchen züchtete man damals Brieftauben, Hühner, Gänse, Enten, bis in die 1950er Jahre auch einige Ziegen und Schweine. Das kulturelle und fachliche Vereinsleben ist sehr rege. Das alljährliche Kinder- und Sommerfest gestaltet sich immer zu einem wahren Volksfest in Knauthain und Knautkleeberg.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 "Zum Seehasen" 125  6,34 ha
ZumStausee

Der Oberbürgermeister Erich Zeigner erteilte per Schreiben vom 12. Juni 1946 Helmut Kunath, dem späteren Gruppenvertrauensmann, die Genehmigung zur Gründung der Kleingartengruppe "Am Stausee, Knauthain". Die Versammlung fand am 13. Juni 1946 im Gasthaus "Zum Weißen Roß" statt. Um den Spielplatz herum pflanzte man 1948 10 Apfel- und 6 Birnenbäume und 1950 wählte man einen ersten Vogelschutzwart. Zwischen den 1950er und 1970er Jahren erlebte die kulturelle Arbeit ihre Blütezeit, u.a. Fachingsball, Oktoberfest, Silvesterfeier. Auch Festumzüge durch das nahegelegende Wohngebiet fanden statt. Zum Sommerfest 1954 meldeten sich über 300 Kinder an und im gleichen Jahr legte man fest, dass das Gelände zur Musteranlage aufgebuat werden soll, nachdem es für den Bergbau nicht infrage kommt.

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  174  7,18 ha
ZurSchlippe

Der parzellen- und flächenmäßig kleinste KGV, der Mitglied im Stadtverband Leipzig der Kleingärtner ist, wurde 1932 in Knautkleeberg gegründet und liegt hinter mehrgeschossigen Wohnhäusern leicht versteckt. Die Anlage entstand hinter dem ehemaligen Gasthof "Zum Weißen Roß" an der Seumestraße, der 1980 abgerissen wurde. Diesen Gasthof pachtete 1770 der Vater des bekannten Dichters Johann Gottfried Seume. Letzter Inhaber vor dem Abriss und der angrenzenden Grundstücke war Erich Schlippe, der 1972 verstarb.  

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  10  0,38 ha