Vereinsübersicht BZG Süd

Zusammenstellung: Lothar Kurth

AmGoethesteig

Die kleine Anlage liegt zwar etwas abseits der Bebauung, aber trotzdem "pulsiert das Leben", da auf der Verbindungsstraße zwischen Dölitz und Markkleeberg, die unmittelbar an der Grenze vorbeiführt und dem KGV den Namen gab, ein reger Autoverkehr herrscht. Die Anlage entstand 1904, zu derem Bestand das Biotop Kohldistelwiese gehört.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  30  1,58 ha
AmPleissewehr

Der jüngste der 208 KGV des SLK ist seit 2006 eigenständig, denn bis dahin zählte man als Anlage B zum KGV "Südvorstadt". 70 Jahre vor der Gründung des KGV "Am Pleißewehr" wurde das Areal der vormaligen Stadtgärtnerei 1936 vom OBM Dr. Carl Goerdeler als Dauer-Kleingartenanlage eingeweiht. 1983/84 verlegten die Gartenfreunde Wasserleitungen zu ihren Parzellen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  56  1,28 ha
AmRundling

Als die Kleingartenanlage 1946 nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt wurde, lagen die Gärten noch weiter von der Wohnbebauung entfernt, ausgenommen der "Rundling", als Namensgeber. Die Anlage mit ihren damals 176 Parzellen erstreckte sich nordwärts bis zur KGA "Mariental". Mit der Errichtung des Neubaugebietes Lößnig Anfang der 1970er Jahre schrumpfte die Anlage erheblich. Mit dem Passieren des zweiflügeligen Eisentores betritt der Besucher eine schmucke Anlage mit liebevoll gestalteten Gärten und bis zur Endstelle der Straßenbahnlinien 10 und 16 sind es nur ein paar Schritte.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  42  1,50 ha
AmSilbersee

Die schmucke Anlage hat eine etwas ungewöhnliche Geschichte. Durch den Wohnungsneubau 1971 in Lößnig mussten einige alteingessene Vereine Parzellen schleifen. Das bereitgestellte Ersatzland kam als Neuanlage zum KGV "An der großen Eiche". 1989 trennte sich die Neuanlage und es entstand noch die eigenständige Kleingartensparte "Am Silbersee". Das Vereinsleben ist geprägt mit sehr vielen altersübergreifenden Aktivitäten. Ganz besonders liegt dem Vorstand der Nachwuchs am Herz.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  146  5,78 ha
AndergrossenEiche

Die Wurzeln des Vereins liegen in den Schachtgärten "Am Teich", der 1931 gegründet und 1934 mit den Erwerbslosen-Gärten "An der großen Eiche" vereinigt wurde. Nach Satzung galt es, das Kleingartenwesen und die Kleintierzucht im Interesse der Werksangehörigen der Gewerkschaft Leipzig-Dölitzer Kohlenwerke nach bergmännischer Art zu fördern und zu heben. In der Anlage befinden sich zwei Teiche. Nach der letzten der drei Eiche aus dem Jahr 1685 erhielt der Verein seinen Namen. 

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  200  9.05 ha
BeiderKraehenhuette

Der heutige Name der 1973 gegründeten Kleingartensparte rührt von einer Krähenjagdhütte her, die sich seinerzeit in der selbstständigen Gemeinde Dölitz befand. Zum Zeitpunkt der Gründung gab man der Sparte jedoch den Namen des Antifaschisten "Fritz Austel". Die weitläufige Anlage liegt zum Teil auf Markkleeberger Flur. Neben den ansehnlichen Gärten lädt die kleinen Besucher der neue, 2016 fertiggestellte Spielplatz zum Herumtollen ein. Anziehungspunkt für Anwohner, Kleingärtner und Gäste ist die Vereinsgaststätte "Zur Würze". 2017 war die grüne Oase am Südrand der Messestadt ein Etappenziel auf der 13. Wanderung durch Leipziger Kleingartenanlagen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gartenlokal "Zur Würze" 238  7,35 ha
Doelitz

Zu den kleinsten Anlagen zählt der 1990 durch Gartenfreunde mit den politischen Veränderungen gegründete KGV. Per 15. Mai 1990 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig. Vermutlich existierte auf dieser Fläche ab 1930 eine Kies- und Sandgrube zum Bau der Häuser am Hentschelweg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Areal als Grabeland vergeben und parzelliert. Nach und nach entstanden bis 1970 die Gärten 1 bis 12 und bis Anfang der 1980er Jahre die restlichen 6. Alle Parzellen haben einen Wasser- und Elektroanschluss. Aufgrund der Größe des Vereins geht es recht familiär im KGV "Dölitz" zu.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  18  0,70 ha
Erholung

Durch die enorme Zunahme der Bevölkerung nach 1890 in Connewitz stieg der Wunsch eine Parzelle zu bewirtschaften. Infolge dessen gründete man 1900 den Verein. Ein Jahr später stand das Vereinshaus, das 1904 schon erweitert werden musste. 1930 folgte der Ausbau einer Kegelbahn. Das Vereinsleben stand und steht ganz oben an. 1999 wurde die "Erholung" zur "Kleingartenanlage des Jahres" gekürt. Seit einigen Jahren besteht eine Kooperation mit der Vereinigten Leipziger Wohnungsgenossenschaft.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gartenlokal "Erholung" 264  5,78 ha
Fliederweg

53 hübsche Parzellen erwarten den Besucher beim Betreten der Anlage vom Haupteingang her oder vom östlichen Zugang entlang zweier, parallel verlaufender Wege. 1956 wurde die damalige Kleingartensparte "Fliederweg 042" gegründet. Von Beginn an pflegten die Mitglieder ein gutes gemeinschaftliches Miteinander. Das zeigte sich z.B. 2011, als es 55 Jahre nach der Erschließung unumgänglich wurde, die Elektroleitungen in den beiden Wegen zu erneuern. Bei den Arbeiten förderten die Gartenfreunde auch mehrere Findlinge zutage. Der Größte von ihnen brachte es auf stolze 250 kg. Auch das gesellige Beisammensein kommt im "Fliederweg" nicht zu kurz.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  53  1,59 ha
Frohsinn

Der KGV entlang der Eisenbahntrasse am Bahnhof Connewitz ist 1910 ins Vereinsregister eingetragen worden. Zwischen 1912 und 1916 entstand das Vereinshaus mit Kantine. Auf dem angrenzenden Areal gründete sich der KGV "Naturfreunde Connewitz". Die Mitglieder beider Vereine organisierten über Jahrzehnte vieles gemeinsam. 1968 vereinigten sich beide Sparten. Besuche auf der IGA in Erfurt und im Rosarium Sangerhausen belebten das Vereinsleben. 1994 war das heutige Vereinshäuschen vollendet.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  99  2,57 ha
Gfrde.Loessnig-Doelitz

Auf 6,70 ha Fläche entstand 1899 die Anlage. Mit der Gründung des "Kleingartenvereins Lößnig-Dölitz"entwickelte sich ein breites Vereinsleben für Groß und Klein. Eine Frauengruppe engagierte sich aktiv und die Männer sorgten im Chor "Sangesfreunde Leipzig-Süd" für den guten Ton. Anfang der 1920er Jahre vergrößerte sich das Areal auf 16,78 ha und das Vereinshaus entstand. Nach 1945 waren Zerstörungen des Krieges zu beseitigen. Durch den Wohnungsbau in den folgenden Jahrzehnten mussten Parzellen aufgegeben werden. Den heutigen Namen trägt der Verein seit 1990.

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Vereinsgaststätte "Zum Nibel" Anzahl der Parzellen Fläche
  327  10,24 ha
Gfrde.Sued

Der "Gartenverein der Südvorstadt Leipzig" ist am 9. Oktober 1890 gegründet worden. Die 1,25 ha pachtete der Verein vom Mühlengrundbesitzer Jacob. Es entfaltete sich ein reges Vereinsleben. In den Anfangsjahren vergrößerte sich die Fläche. Ab 1908 mussten mehrfach Parzellen aufgegeben werden. 1929 auch das Vereinshaus. Ein neues wurde 1931 eingeweiht. Im Dritten Reich benannte man 1934 den Verein in "Teutonia" um und 1946 hieß er "Kleingartensparte am Gaswerk Süd", ab 1965 "Kleingartensparte Max Reimann" und seit 1990 "Gartenfreunde Süd". In die Vereinshaus-Reko investierten die Mitglieder über Jahre viel Aufwand. Im schönen Vereinshaus hat der Fachberater-Stammtisch Süd sein Domizil.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  258  5,80 ha
Gfrde.Suedost

Die Wurzeln des aus 2 Vereinen zusammengeschlossenen liegen im Schreberverein "Leipzig-Südost", der 1911 gegründet wurde. Mehrmals mussten die Pächter ihr Areal räumen, bis sie an ihrem heutigen Standort 1921 seßhaft wurden, in Nachbarschaft zum Verein "Gartenfreunde". Die freundschaftliche Zusammenarbeit gipfelte am 2. Februar 1929 in der Vereinigung unter "Gartenfreunde Südost". Die Nachwuchsbetreuung hatten sich die Mitglieder von Anfang an auf die Fahne geschrieben.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 "Gartenfreunde Süd-Ost" 453  13,38 ha
GlueckaufDoelitz

Eine der kleinsten Anlagen mit 16 Parzellen gehört zum 1990 gegründeten KGV. Die Bezeichnung verweist auf den Bergbau in der Region, der nicht im Tagebau sondern in der Braunkohlentiefbaugrube Schacht Dölitz von 1905 bis 1959 erfolgte. Zwischen dem damaligen Institut für Bergbausicherheit und dem Gartenverein "Glück auf Dölitz" ist am 26. September 1990 der Pachtvertrag geschlossen worden. Nachteilig für die Lage der Gärten ist, dass entlang der westlichen Längsseite der Anlage ein Wäldchen mit recht hohen Bäumen angrenzt, so dass ab frühem Nachmittag die Verschattung merklich zunimmt.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  16  0,55 ha
Johannistal

Die traditionsreiche Anlage gilt als eine der ältesten noch bestehenden Gartenanlagen Deutschlands, benannt nach dem Schutzheiligen Johannes, dem Täufer. Ca. 30 Jahre vor Gründung des ersten Schrebervereins 1864 legten Bürger der Johannisvorstadt auf dem Gelände einer Sandgrube vor dem Sandtor die Gartenanlage an. Die drei Stadträte Dr. Seeburg, Dreßler und Teubner sowie die Deputierten des Rates zum "Johannishospitale" waren die treibenden Kräfte, unterstützt vom Bürgermeister Dr. Deutrich. Das Ratsgremium beschloss am 6. April 1832 die Gärten anzulegen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  141  4,85 ha
Maerchenland

Der Schreberverein "Märchenland" ist am 14. April 1932 im Lokal "Goldene Krone" in Connewitz gegründet worden und der erste als Erwerbslosengartenverein. Infolge der Weltwirtschaftskrise schnellten die Arbeitslosenzahlen in die Höhe. Die Delegierten des 8. Reichs-Kleingärtnertages 1931 reagierten mit der Entschließung "Zur Frage der Milderung der Erwerbslosigkeit durch die Bereitstellung von Kleingartenland" und richteten den Appell an staatliche und kommunale Verwaltungen. Gesetzesregelungen folgten und die Stadt beantragte ein Darlehen. Per Zeitungsanzeigen meldeten sich umgehend 1.400 Arbeitslose für den Aufbau von Erwerbslosen-Gartenkolonien. Der Losentscheid entschied über die 456 Parzellen. Bis heute ist ein sehr lebendiges Vereinsleben für und mit allen Altersgruppen das Markenzeichen des KGV. Auch wenn es anzupacken gilt, sind die Gartenfreunde zur Stelle, z.B. beim Frühjahrsputz.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  291  7,49 ha
Marienbrunn

1911 wurde der Verein zum ersten Mal erwähnt. Die Anlage ist begrenzt durch die Eisenbahnbrücken im Zuge der Zwickauer Straße und Richard-Lehmann-Straße sowie an den Längsseiten durch die Bahntrasse und der Wohnbebauung am Leanderweg.

Die knapp 1 ha große Anlage liegt etwas versteckt, das Vereinsleben verläuft zurückgezogen und die Zugänge zu den einzelnen Parzellen liegen am Fußweg in Verlängerung des Leanderweges.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  41  0,96 ha
Mariental

Südöstlich der Kreuzung Zwickauer / Probstheidaer Straße findet man die Anlage des 1939 gegründeten KGV.  In den folgenden Jahren entstand das Gruppenheim, dem 1963 ein Anbau zugefügt wurde. Mit der Errichtung des Neubaugebietes Lößnig Anfang der 1970er Jahre waren die Gärten und das vereinseigene Lokal Zugpferde. Das Leben in der Sparte kam richtig in Schwung, z.B. ist eine Frauengruppe aktiv. Die Kinder haben ihren Auslauf auf der Spielwiese und Vogelfreunde haben ihre Freude an zwei Volieren. Bei der 3. Wanderung war die Anlage 2007 ein Etappenziel. 2015, im Rahmen der 1000-Jahr-Feier Leipzigs sind fünf Wandbilder am Vereinshaus mit der Gaststätte vom Künstler Wolfgang Voigt restauriert und teilweise neu gestaltet worden. Es war sein 1000. Werk in Leipziger Kleingartenanlagen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gartenlokal "Mariental" 88  3,49 ha
ReichsbahnConnewitz

Eisenbahner gründeten 1908 den Verein. Später kamen Pächter aus den entstehenden Wohngebieten hinzu, die nicht bei der Reichsbahn beschäftigt waren. Im Zweiten Weltkrieg gab es zahlreiche Bombentreffer in der aus zwei Teilen bestehenden Anlage (obere und untere) neben der Gleistrasse. In jeder Parzelle gibt es Strom- und Wasseranschluss und es herrscht ein hilfsbereites Vereinsklima.  

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  109  3,85 ha
Suedvorstadt

Der KGV wurde 1874 gegründet und ist seit dem gleichen Jahr auf dem Terrain neben der Galopprennbahn Scheibenholz und am "Leipziger Eck", dem Zusammenfluss von Weißer Elster und Pleiße, ansässig. Damit ist der Verein der älteste in Leipzig mit seinem Ursprungsstandort. Hinzu kam 1936 die neue Anlage B südlich des Schleußiger Weges, die vom Oberbürgermeister Dr. Goerdeler als Dauergartenanlage eingeweiht wurde. Wahrzeichen von Verein und Anlage ist das 1899 eingeweihte Schreber-Hauschild-Denkmal.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Garten- und Vereinslokal "Südvorstadt" 123  2,34 ha
Tiefland

In nur ca. 200 m Luftlinie Entfernung zur MDR-Sendezentrale liegt die Anlage des 1934 gegründeten KGV östlich der Eisenbahntrasse vom Bayerischen Bahnhof nach Gaschwitz unterhalb der Brücke im Zuge der Richard-Lehmann-Straße im Süden und einem Lokschuppen am Nordende. Mittig in der Anlage ist das Vereinshaus und die Festwiese mit Spielgeräten. Durch den Bau der Semmelweisbrücke war die Zufahrt ab 2007 über den Dösner Weg nicht mehr möglich. In Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig wurde eine neue Zuwegung im Bereich An den Tierkliniken geschaffen. Von 1995 bis 2015 hatte der Interessenverband der Senioren e.V. "GRAUE LÖWEN" die Parzelle Nr. 66 in der Anlage als "Außenstelle" gepachtet.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  121  2,92 ha
Waldidyll

Zur Gründungszeit 1897 war die Anlage an der westlichen Flanke von einem idyllischen Wald umgeben, der als Namensgeber des Vereins anzusehen ist. Die knapp ersten drei Jahrzehnte waren von einem sehr ausgeprägten Vereinsleben gekennzeichnet. 1925 musste das Gelände für geplanten Wohnungsbau geräumt werden. Auf dem neuen Areal wurden ab 1927 Parzellen angelegt und 1928 das Vereinshaus vollendet. 1934 und 1935 bewilligte die Stadt dem Verein zwei weitere Flurstücke, somit er drei Teilanlagen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  361  9,32 ha