Vereinsübersicht BZG Ost

Zusammenstellung: Lothar Kurth

Anger-Crottendorf

Auf einem Feldgrundstück des Besitzers Uhlmann legten vor allem Arbeiter Parzellen mit Lauben an und gründeten 1897 den "Garten-Verein Angercrottendorf". Durch Wohnungsbau mussten sich die Kleingärtner 1907/08 neues Pachtland erschließen.

Einige von ihnen gründeten 1908 die Neuanlage "Naturfreunde" in Stötteritz. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die Teilanlage an der jetzigen Pommernstraße. Von Anbeginn pflegten die Mitglieder ein buntes Vereinsleben, in dem die Kinder im Mittelpunkt stehen.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  272  6,17 ha
Freundschaft

Auf gepachtetem Ackergelände vom "Paul Müllerschen Gut" kultivierten nach dem Ersten Weltkrieg (1921) Grabelandpächter die Anlage "Müllersche Erben". Entlang der Eilenburger Bahntrasse erstreckte sich diese bis zur Permoserstraße.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Umbenennung in "Freundschaft". Anfang der 1960er Jahre wurde durch Neubauten in Sellerhausen ein Teil der Anlage geschliffen. Seit eh und je haben die Mitglieder ein Herz für Kinder.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  128  3,44 ha
Grenzland

Als Gartenverein "Freiland" e.V. zu Leipzig-Stünz erfolgte der Eintrag ins Vereinsregister am 29. Dezember 1928. Die Mitglieder, fast ausschließlich Reichsbahner, waren gleich in den ersten Jahren baulich sehr aktiv und das Leben im Verein florierte.

In den Monaten Mai bis September z.B. organisierten die Gartenfreunde Spielenachmittage für die Kinder. 1936 erhielt der Verein an der Ortsteilgrenze zu Engelsdorf seinen heutigen Namen. Bis heute sind die Kleingärtner der Jugendpflege treu geblieben.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gaststätte Grenzland 209  5,62 ha
GrueneAue

Der Verein entstand 1906. Ein Teil der Anlage ist sogar älter, da die heutige ein Zusammenschluss zweier ist. Gleich im ersten Jahr richtete der Verein ein Sommerfest aus. 1921 wurde der Bau des Vereinshauses vollendet.

1934 ging der Verein als Teil in den KGV "Vereinigte Kleingärtner Ostaue" ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die "Grüne Aue" wieder eigenständig. Das Vereiensleben ist seit je her sehr vielfältig und rege. Der KGV gehört zum 1976 ins Leben gerufenen Kleingartenpark Südost.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gaststätte Grüne Aue 400  8,21 ha
GrueneGasse

Die Kleingartenanlage legten Bürger, zumeist aus Anger-Crottendorf, 1923 hinter dem Ramdohrschen Park an, der sich von der Breiten Straße bis zur Grünen Gasse, die dem KGV ihren Namen gab, erstreckt. Dr. Hermann August Ramdohr, ein Orthopäde, setzte durch, dass dieser Park nicht bebaut wird.

Durch gewerbliche Ansiedlungen ist das Gesamtareal unterteilt und liegt etwas versteckt hinter öffentlichem Baumbestand zwischen Roßbachstraße, Gregor-Fuchs-Straße sowie Grüner Gasse und der Wohnbebauung entlang der Bernhardstraße, so dass man die Kleingartenanlage leicht übersehen kann. 

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  70  1,60 ha
GruenerSachse

Als Gründungstermin des heutigen KGV ist aus den verfügbaren amtlichen Dokumenten 1994 ersichtlich, jedoch existiert die Kleingartenanlage wesentlich länger. Als Kleingartensparte bzw. -gruppe "Erich Ferl" sind Unterlagen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhalten. 

Das Areal liegt zwischen den Böschungsfüßen zweier ca. 10 m hoher, in Süd-Nord-Richtung verlaufender Bahntrassen, die sich am Nordende vereinigen. Die Südflanke begrenzt die stark frequentierte Wurzner Straße (früher Erich-Ferl-Straße).

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  33  0,91 ha
Immerglueck

Im Oktober 1900 wurde der Verein mit dem Namen "Uhlemanns Gartenverein" gegründet. Sechs Jahre benannte man ihn um in die heutige Bezeichnung. Es entwickelte sich ein reges Vereinsleben, in dessen Mittelpunkt die Kinder standen.

Umzüge der Kinder durch Anger und Crottendorf waren sehr beliebt, wie die "Milchkolonien". Zwischen 1933 und 1945 waren Verein und Anlage dem Nachbarverein "Anger-Crottendorf" angegliedert. Das Vereinshaus entstand vermutlich 1925 und wurde für Vorträge und Veranstal-tungen genutzt. Heute zieht die Vereinsgaststätte Besucher an. 

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gaststätte Immerglück 103  2,16 ha
Immergruen

Als Verein "Vereinigte Gartenbesitzer der Kolonie Immergrün und umliegende Gärten Leipzig-Sellerhausen"  erfolgte am 12. Dezember 1910 die Gründung. 1913 entstand die Kantine, ein Jahr später das Vereinshaus und 1915 der Spielplatz. Der Kinder- und Jugendpflege widmete man sich von Anbeginn und sogar ein eigenes Blasorchester konnte der Verein in den 1920er Jahren vorweisen. 1931 beschloss man die Umbenennung in den heutigen Namen und 1934 kam es zum zwangsweisen Zusammenschluss vieler KGV der Region zum "Vereinigter Kleingärtnerverein Ostaue", der nach dem Zweiten Weltkrieg auseinanderbrach. 1998 erhielt der KGV als Mitglied im Kleingartenpark Südost eine Goldmedaille im Rahmen des 19. Bundeswettbewerbs "Gärten im Städtebau".

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gaststätte Immergrün 128  3,27 ha
Kultur

Aus den drei KGV "Kultur", "Karl Krause I" und "Sommerlust" ist der heutige Verein 1904 gegründet worden. Den Namen gaben sich die Kleingärtner, weil sie darunter nicht nur die Gartenkultur sondern auch die Volkskultur, sprich Jugendpflege, verstanden. Bereits nach sieben Jahren mussten die Pächter ihre grünen Oasen aufgeben, da diese zu Bauzwecken Verwendung fanden. Jedoch die Kleingärtner fanden neues Terrain. Das Vereinsleben erwachte zu neuer Blüte und dies wirkt bis in die Gegenwart. Der Kleingartenpark Südost, dessen Mitglied der KGV ist, wurde 1998 im Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Nach der Jahrtausendwende ist viel Neues in der "Kultur" entstanden, u.a. der Nachbau einer historischen "Karl-Krause-Laube" und Wegebeleuchtung auf solarer Basis. Als Kleingartenanlage des Jahres wurde die "Kultur" 2014 und 2016 geehrt. Auch mit dem Bürgerverein Sellerhausen gibt es eine rege Zusammenarbeit.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  196  4,19 ha
Leipzig-Sellerhausen

Die ersten 32 Pächter gründeten 1896 den "Gartenbauverein Leipzig-Sellerhausen" im Osten Leipzigs. Von Beginn an stand die Kinder- und Jugendpflege obenan. Das Vereinshaus entstand 1903 und ein vielfältiges Vereinsleben erblühte, so gab es Rosen-Ausstellungen sowie ein Trommler- und Pfeiferkorps. Die Nachbarschaft zur Östlichen Rietzschke führte immer wieder zu Überschwemmungen. Außergewöhnlich hart traf es die Anlage 2013. Anfang Juni wütete das Hochwasser und 3 Wochen später folgte ein Wolkenbruch erneut mit "Land unter". Vorstand und Mitglieder sagten sich "nun erst recht" und stemmten ein Sommerfest, bei dem über 1000 Besucher auch ihre Solidarität ausdrückten.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Vereinshaus und Gaststätte Selli 447  9,47 ha
Leipzig-Stuenz

Als "Gartenkolonie Leipzig-Stünz" e.V. benannten im Gasthof Stünz am 1. Mai 1921 die Vorfahren zur Gründungsversammlung den Verein. Seit 1942 trägt er den aktuellen Namen. Nach dem Bau des Vereinshauses 1925 entstanden in den Gärten zahlreiche "Krause-Lauben". Regelmäßig fanden Gartenbauaustellungen, Herbstvergnügen, Christbescherungen und Filmvorführungen in den Anfangsjahren statt. In den 1950er Jahren existierte eine Bandoneongruppe. Bis heute gehört das Kinder- und Sommerfest zum Standardprogramm. Die Gesamtanlage besteht aus einer Alt- und einer Neuanlage. 1972 wurde der neue Teil aufgeschlossen als Ersatz für geschliffene bzw. verkleinerte Kleingartenanlagen in Schönefeld. Mit dem Gartenverein "Heimat" Alsterdorf e.V. in Hamburg schloss man am 5. Oktober 1991 einen Freundschaftvertrag und konnte 2016 auf 25 Jahre Partnerschaft zurückblicken. 

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  313  10,13 ha
Ostecke Foto Verein

Mit dem Eintrag ins Vereinsregister am 20. Mai 1922 wurde der KGV "Ostecke" rechtsfähig. Das Gelände war Pachtland von den Gutsbesitzern Bautzmann und Schmidt. In den Anfangsjahren wurden sofort Kinder- und Sommerfeste abgehalten und auch verschiedene Veranstaltungen für die Erwachsenen. Ab der 1960er Jahre bildete sich auch in der "Ostecke" eine Kulturgruppe. Im Jahr 1978 wurden angrenzende Gärten entlang der Bahntrasse, die zum KGV "Reichbahn Volkmarsdorf" gehörten, dem KGV "Ostecke" zugeschlagen. Durch die Trasse der Fernwärmeleitung für das Neubaugebiet Paunsdorf büßte der Verein 1980 28 Parzellen ein.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  56  1,89 ha
Pflaumenallee2016

Die 1980 gegründete damalige Kleingartensparte wurde mit großflächigen Parzellen und massiven Lauben angelegt. Am südlichen Ende der Anlage entstand parallel dazu ein vereinseigener Parkplatz.

Seit Anbeginn pflegen die Mitglieder ein reges Vereinsleben und man kann kleine künstlerische Werke in den gepflegten Gärten bestaunen. 

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  49  2,62 ha
ReichsbahnAnger

Das Gründungsjahr des Vereins wird auf 1900 datiert. Die Anlage ist unterteilt in 2 Teile, an der Martinbrücke und an der Zweinaundorfer Straße. Ende der 1970er Jahre kam es zur drastischen Verkleinerung des Areals infolge der Errichtung von Fernwärmetrassen parallel zur Bahnstecke.

Die Anzahl der Gärten verringerte sich auf fast die Hälfte. Aufgrund der Dezentralisierung und der linearen Anordnung der Gärten ist ein richtiges Vereinsleben schwer möglich. Die kleinen grünen Oasen bieten jedoch schöne Anblicke. 

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  36  0,86 ha
Rietzschkenaue

Auf Terrain, das in früheren Jahrhunderten zu den ausgedehnten Kohlgärten östlich Leipzigs gehörte, entstanden 1914 Grabelandparzellen, die von den Gutsbesitzern Bautzmann und Schmidt gepachtet wurden. Die Nordgrenze der Anlage stellt die Östliche Rietzschke dar, ein ca. 7,6 km langer in Zuckelhausen entspringender Bach, der in Sellerhausen in die Kanalisation mündet. Vom Bach ist der Name entlehnt. 1933 wurde der Verein dem KGV "Rosenaue" angegliedert, der 1934 im Großverein "Ostaue" aufging. 1946 kehrte die Eigenständigkeit zurück. Zwischen 1976 und 1978 wurden Spartenlaube und -garten neugestaltet. Der KGV ist Mitglied im Kleingartenpark Südost. Seit jeher geht es in der Anlage recht familiär zu und so gestaltete sich auch die 100-Jahr-Feier am 16. August 2014.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  33  0,76 ha
Rosenaue

Als Gartenverein "Edelweiß" begann die Existenz der "Rosenaue" am  18. August 1902. Acht Jahre gab man ihr als Schreberverein den neuen Namen. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich ein recht reges Vereinsleben. Neben Milchkolonien fanden im Sommer Spiele für Kinder statt und im Winter übten sie sich in Handarbeiten. Es gab Ausflüge, Weihnachtsfeiern, Sommerfeste und Theateraufführungen sowie ein Gesangsverein und eine Mandolinengruppe entstanden. Auch in der "Rosenaue" richtete der Zweite Weltkrieg beträchtliche Schäden an, die die Mitglieder in vielen Jahren beseitigten. 1973/74 wurde die gesamte Anlage an das elektrische und 1996 an das Wassernetz angeschlossen. Die "Rosenaue" ist Teil des Kleingartenparks Südost. 2000 ist ein Rosengarten für Besucher angelegt und freigegeben worden.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Rosenstüb´l 157  3,45 ha
Sommerwind

Ausgangspunkt für die Gründung der Kleingartensparte war die "Bebauungsstudie zum Kleingartenersatzstandort Leipzig-Stünz, Geithainer Straße" vom 18. März 1977 für zu schleifende Parzellen in Schönefeld. Im Speisesaal des VEB Kraftverkehr fand die Gründungsversammlung des Sparte "Geithainer Straße" am 7. Mai 1981 statt und die ersten Spatenstiche folgten. Peu à peu gehen die Aufbauarbeiten voran. 1986 wird die Sparte in "Sommerwind" umbenannt. Nach den politischen Veränderungen appeliert der Vorstand 1991 an alle Gartenfreunde, sich an der Arbeit zu beteiligen und durch einen funktionsfähigen Vorstand den Weiterbestand des KGV zu sichern. Erstmals findet 1991 ein Gartenfest statt. 1996 sind Gartenfreunde aus dem KGV "Sonnenhang" Köln-Rodenkirchen zu Gast und 1997 wird ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  91  3,81 ha
Sonnenglueck

Der äußerst umtriebige Paul Schrader, der bei der Gründung mehrerer KGV im Osten Leipzigs federführend war, war auch Vorsitzender des 1910 gegründeten KGV "Bautzmann-Schmidt" (beide Familien waren Gutsbesitzer in dieser Region). 1910 entstand das Vereinshaus mit Unterstützug der Brauerei Bauer. Die Betreuung des Nachwuchses und die Milchkolonien fanden alljährlich statt. Der Bombenangriff am 27. Februar 1945 hinterließ großflächige Verwüstungen und das Vereinshaus fiel in Schutt und Asche. Ein neues Vereinsheim wurde 1957 eingeweiht. 1951 stimmte die Mehrheit der Gartenfreunde für den Namen "Sonnenglück". Durch den Neubau von Wohnungen gingen 1966 über 200 Parzellen verloren. Die nimmermüden Mitglieder schufen sich in den letzten Jahren u.a. einen Infogarten und eine tolle Voliere. Kleine Biotope, Rastmöglichkeiten und die Gaststätte laden zum Verweilen ein.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gaststätte Sonnenglück 184  3,65 ha
StuenzerBlick

Während des Ersten Weltkrieges forderte man den Eigentümer des brachliegenden Geländes auf, das Areal als Grabeland zur Linderung der angespannten Ernährungslage freizugeben. Das war 1916 der Ausgangspunkt für den Verein, wobei nicht gesichert ist, ob die Anlage nicht auch Teil der Nachbarvereine "Rietzschkenaue" oder "Rosenaue" war. Eindeutig ist aber die Zugehörigkeit ab 1934 zum Großverein "Ostaue". 1935 wurde ein Jugenheim eingeweiht und an den BDM übergeben. 1947 übernahm es die FDJ und 1993 erfolgte der Abriss. In den 1970er Jahren verschönern die Kleingärtner ihre Anlage und die Parzellen werden an das Trinkwassernetz angeschlossen, 1983 an das Stromnetz. In Eigenregie legten die Gartenfreunde 1992 einen Brauchwasserbrunnen mitr vier Zapfstellen an.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  43  1,35 ha
StuenzerHain

Die Historie des 1918 gegründeten KGV ist mehr als 60 Jahre eng mit der des KGV "Volkshain Anger" verbunden, dem man seit der Gründung als Anlage II angehörte. Der "Mutterverein" besaß bereits Flächen in jenem Bereich, so dass sich die Pächter der Feldflächen diesem Verein anschlossen. Milchkolonien sowie Kinder- und Jugendpflege standen ganz oben auf der Prioritätenliste. In den 1920er Jahren entstand ein eigenes Vereinshaus, in dem u.a. Theateraufführungen für Kinder und Christbescherungen für Erwachsene abgehalten wurden. Zwischen 1956 und 1965 diente es als Kindergarten. Die Kleingartensparte "Stünzer Hain" erlangte 1981 ihre volle Selbstständigkeit. Seitdem gehören Kinder- und Sommerfeste sowie Rentnerweihnachtsfeiern zum jährlichen Programm. Viel Schweiß haben die Gartenfreunde in die Verschönerung ihrer Kleingartenanlage investiert. 

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  125  5,05 ha
StuenzerHoehe

In der 1905 noch selbstständigen Gemeinde Stünz gründeten Einwohner den Verein am Rangierbahnhof Paunsdorf/Engelsdorf. Mit dem Bau von Wohnungen der Eisenbahner-Baugenossenschaft (1925-1930) stieg die Nachfrage nach Gärten. Anfangs fanden häufig Lichtbildervorträge, z.B. 1925 über Düngemittel statt.

In der Schreberjugendpflege waren die Mitglieder aktiv und bauten 1935 das Jugendheim. Der Rangierbahnhof war Ziel von Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg, so blieb die Anlage auch nicht verschont. Die Neutrassierung der Cunnersdorfer Straße forderte sechs Parzellen.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  71  2,09 ha
Tunnelwiese

Bereits 1968 begannen die Planungen beim Büro des Chefarchitekten Leipzigs für die als Ersatz für wegfallende Gärten vorgesehene "Tunnelwiese" auf dem Gelände des ehemaligen Sport- und Reitplatzes Tunnelwiese. Per 1. Oktober 1971 wurde die Kleingartensparte ins Leben gerufen. Die 1970er Jahre waren geprägt vom intensiven Auf- und Ausbau des gesamten Areals (Anlagen A, B und C). In diese Zeit fallen mehrere Hochwasser, denn die angrenzende Östliche Rietzschke, sonst ein unscheinbarer Bach, zeigte ihre Gefährlichkeit. Deshalb entstand auch ein Hochwasserschutzdamm. Mit Beginn der 1980er Jahre führten die Gartenfreunde die Kinder- und Sommerfeste als jährlichen Höhepunkt im Vereinsleben ein. Seit 1990 investierten die Pächter viele Aufbaustunden zur Verschönerung ihrer Anlage.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  84  3,43 ha
Volksgarten

An der Querung der Trasse der Leipzig-Hofer-Verbindungsbahn mit der Torgauer Straße hatten sich Reichsbahnbedienstete um die Wende 19./20. Jahrhundert Gärten angelegt. Als die Nachahmer zunahmen, entschloss man sich 1906 die "Kolonie Volksgarten" zu gründen. Eines der Ziele war die Herrichtung des 1.600 m² großen Spielplatzes für die Jugendpflege. 1921 wurde das erste Kinderfest abgehalten und ein Jahr darauf mit großem Straßenumzug. In den 1920er Jahren entstanden mehrere Bauten, die von den Mitgliedern genutzt wurden (Vorträge, Musikveranstaltungen etc.). Auch in den nachfolgenden Jahrzehnten gehörten Kinder- und Sommerfeste zum Jahresprogramm. Die Anlage war in ihrer Historie mehrfach von geplanten Bauvorhaben bedroht, die aber alle nicht realisiert wurden.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  235  6,29 ha
VolkshainAnger

Der KGV wurde am 1. Juli 1904 gegründet. Unsere Kleingarten-anlage (KGA) befindet sich im grünen Gürtel des Leipziger Ostens ganz in der Nähe des „Stünzer Parks". Die Aue der „Östlichen Rietzschke" bestimmt den Reiz der Lage unserer KGA in den Ortsteilen Sellerhausen-Stünz / Anger-Crottendorf. Unser Vereinsleben ist vielseitig, schauen Sie doch mal unter http://volkshain-anger.de in unsere KGA.

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  81  2,43 ha
VolkshainStuenz

Der Verein wurde 1901 gegründet und die Gartenanlage entstand auf Ackerland. Ein erstes Vereinshaus errichtete man, das 1925 durch einen Neubau ersetzt wurde, das 1930 Gesbeleuchtung erhielt. Ab 1931 umrahmte der gegründete Gesangsverein Veranstaltungen, die in den 30er zahlreicher wurden.

In den extremen ersten drei Wintern des Zweiten Weltkriegs gingen 50% der Obstbäume verloren, 1940 folgte ein Hochwasser und Bomben zerstörten Lauben. Das Vereinsleben erwachte allmählich. 1978 bekam die Anlage den Titel "Anerkanntes Naherholungsgebiet der Stadt Leipzig". Die gepflegte Gaststätte zieht viele Ausflügler an. 

Vereinsadresse und Kontakt

Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gaststätte Volkshain Stünz 85  2,49 ha