FP2012 Wettinbruecke 0613Es ist schon eine gute Tradition geworden, dass sich die Leipziger Kleingärtner jedes Jahr an der großen Säuberungsaktion der Stadt beteiligen. Dieses Jahr waren die Gartenfreunde am 14. und 21. April beim Frühjahrsputz aktiv. Etwa 300 Kleingärtner aus 34 KGV beräumten ca. 450 Kubikmeter Müll und Unrat aus dem Umfeld ihrer Kleingartenanlagen (KGA). Dafür bedankte sich Bürgermeister Heiko Rosenthal bei den aktiven Kleingärtnern im Rahmen eines Auswertungsgespräches, das am 21. April in der KGA „An der großen Eiche“ stattfand.

Fotos: SLK

FP2012 AdgrEiche 0625Der Eigenbetrieb Stadtreinigung hatte in Abstimmung mit dem Stadtverband Leipzig der Kleingärtner insgesamt 45 Container kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Durchführung der Aktion an zwei Tagen – eine Schlussfolgerung aus dem vorigen Jahr - hatte sich bewährt. Dadurch konnten die Container pünktlich an den festgelegten Standorten bereitgestellt und auch reibungslos wieder abgeholt werden. Die meisten Vereine hatten die Aktion gut organisiert und mit der geplanten Gemeinschaftsarbeit verbunden. So wurde im Umfeld der KGA der Winterdreck beseitigt und Ordnung geschaffen.

 

Das nutzten u.a. auch einige KGV, die dieses Jahr bei der achten Wanderung durch Leipziger Kleingartenanlagen engagiert sind. In diesem Zusammenhang wurde z.B. von den Gartenfreunden der KGV „Brandts Aue“, „Froschburg“, „Mariengrund“ und „Wettinbrücke“ insgesamt 50 Kubikmeter Müll und Unrat aus dem Umfeld der Anlagen beräumt.

Aber z.B. auch die Akteure der KGV“ „Freie Scholle“, „Fortschritt“, „Hoffnung West“, „Kleiner Palmengarten“,“ Naturheilverein Leipzig III“, „Neu Lindenau“ und „Westendgärten“ hatten insgesamt ca. 75 Kubikmeter Unrat beseitigt. Ähnliche Leistungen erbrachten u.a. auch die Gartenfreunde der KGV „An der großen Eiche“, „Gartenfreunde Lößnig-Dölitz“, „Märchenland“, „Am Silbersee“ und „Am Rundling“.

Leider war auch dieses Jahr wieder zu verzeichnen, dass ein nicht geringer Teil des beräumten Mülls eindeutig von Kleingärtnern selbst verursacht wurde. Meistens sind das recht egoistisch denkende „Gartenfreunde“, die ihren Dreck einfach vor dem Vereinszaun entsorgen und darauf vertrauen, dass er zum Frühjahrsputz – an dem sie natürlich nicht teilnehmen – beseitigt wird. In diesem Zusammenhang sind die Rufe nach strenger Bestrafung der Übeltäter durchaus berechtigt, nur sie müssen ja erst erwischt werden.

Stadtverbandsvorsitzender Robby Müller bedankte sich am 21. April bei allen fleißigen Helfern – einschließlich den Mitarbeitern der Stadtreinigung - für den gelungen Einsatz zum diesjährigen Frühjahrsputz und sicherte für das nächste Jahr wieder die Mitwirkung der Kleingärtner an der Säuberungsaktion der Stadt zu.

(-lk)