Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

2017 11 Weidling Olaf Fruchtmumien

Ein Kleingärtner stellte mir neulich die Frage: „Kann ich im Herbst noch Obst- und Beerensträucher pflanzen?“ Prinzipiell ja, außer den empfindlichen (!) Gewächsen, z.B. Aprikose, Pfirsich. Viele Gehölze bilden nach der Pflanzung im Winter noch Feinwurzeln. Damit können sie im Frühjahr mit voller Kraft austreiben. Ein gründliches Wässern erleichtert es den Pflanzen, sich vor dem Frost zu akklimatisieren. Ebenso können immergrüne Pflanzen noch in den Boden gebracht werden. Ganz gleich, ob der Baumbestand verjüngt, ein ewig kränkelndes Gehölz durch ein für den Standort geeigneteres ersetzt oder eine Lücke geschlossen werden soll, jetzt sollte man die Obstgehölze pflanzen.

Foto - Olaf Weidling: Zu entfernende Fruchtmumien an den Zweigen

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

In letzter Zeit wurde mir immer wieder die Frage gestellt, wie die Pflanz- und Grenzabstände bei Obstbäumen und Beerenobst im Kleingarten sein sollten. Dabei muss man zwischen beiden Begriffen unterscheiden:

Ein zu geringer Pflanzabstand beeinträchtigt das Wachstum der Gehölze, zu geringer Grenzabstand bei Bäumen, Sträuchern und Hecken ist hingegen eine der häufigsten Ursachen für Streitigkeiten mit dem Nachbarn. In vielen Fällen landet die Auseinandersetzung vor Gericht mit meist ungewissem Ausgang. Um das zu vermeiden, empfehle ich ihnen Pflanz- und Grenzabstände, die sie beachten sollten.

2017 09 2 Schnitt der SauerkirscheHallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Heute möchte ich Euch den Schnitt von Süß- und Sauerkirsche erläutern, da mich bei meinen Rundgängen durch unsere Kleingartenanlagen einige Gartenfreunde darauf ansprachen. Allgemein lässt der Schnitt von Süß- und Sauerkirschen sehr zu wünschen übrig lässt. Dies ist leicht zu erkennen an den zu hohen und zu dichten Bäumen sowie der Verkahlung der Triebe bei Sauerkirschen.

Hierzu einige Tipps zum Kirschbaumschnitt: Unkontrolliertes Wachstum bei Kirschen führt zu einer dichten Baumkrone, die kaum noch Sonnenlicht ins Innere durchlässt. Damit sinkt der Ertrag und der Baum beginnt zu kränkeln. Deshalb ist es erforderlich, dass die Kirschbäume jedes Jahr geschnitten werden. Das Schneiden ist über das ganze Jahr hinweg möglich, am besten jedoch nach der Ernte bei warmer Witterung. Das regelmäßige Auslichten bedeutet auch weniger Angriffsflächen für Pilze und Schädlinge.

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

2017 08 Weidling Olaf HochbeeteDieses Mal möchte ich mich erneut den Hochbeeten widmen. In letzter Zeit werden Hochbeete, die zum Anbau von Gemüse und Kräutern gedacht sind, missbräuchlich genutzt. Einige Kleingärtner versuchen durch den Bau eines Hochbeetes die Kleingartenordnung zu untergraben, indem sie Hochbeete mit Stauden und Koniferen mit dem Hintergrund bestücken, einen schnelleren Sichtschutz zum Nachbarn herzustellen. Das ist zweifelsohne eine Zweckentfremdung und nicht der ureigene Sinn von Hochbeeten. Sie dienen der körperlichen Erleichterung betreff ihrer erhöhten Anbau- bzw. Arbeitsebene und sind für das Ziehen von Gemüse und Kräutern konzipiert worden.

Foto - Olaf Weidling: Die selbst angefertigten Hochbeete in der Parzelle vom "Garten-Olaf"

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

F1 oder samenfest wo liegt der Unterschied? Vor kurzer Zeit bekam ich mehrfach von Gartenfreunden folgende Frage zu den Sämereien gestellt. Was bedeutet auf den Samentüten die Bezeichnung F1? In den letzten Jahren ist die Bezeichnung F1 auf den Samentüten immer häufiger zu lesen. Die wenigsten der Kleingärtner wissen jedoch um die Bedeutung der Bezeichnung F1 und im Gegensatz dazu samenfest. Ich versuche, Ihnen mit wenigen Worten die Unterschiede zu erläutern:

2017 06 Weidling Olaf SommerrissHallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Jetzt ist der Zeitpunkt für den sogenannten Sommerriss gekommen. Immer wieder muss ich feststellen, dass ich beim Nennen dieses Begriffs in ungläubige Augen schaue und sinngemäß höre, „… was ist das denn …“.

Foto - Olaf Weidling: Der Sommerriss praktiziert

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Wie versprochen, möchte ich mich im zweiten Teil über die Kartoffel zu den Ernteterminen, der Lagerung und der Historie einer unserer wichtigsten Ernährungsgrundlagen widmen.

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Auf der Messe „Haus-Garten-Freizeit“ fragten zahlreiche Besucher am Fachberaterstand, wann und wie pflanze ich Saatkartoffeln und wo bekomme ich diese her. Über die „Knolle“ oder den „Erdapfel“, wie man die Kartoffel regional auch nennt, nun so manch Wissenswertes:

„Wer Kartoffeln vorkeimt, hat einen lohnenswerten Vorsprung“. Ein wichtiger Grundsatz für das gute Wachstum von Kartoffeln ist das Vorkeimen. Während eine Seite meint, Kartoffeln müssen nicht vorgekeimt werden, schwören die andere drauf.

2017 04 Solist SQV2017 04 Laura SQVMit Beginn des März rüsten sich die Kartoffelliebhaber unter den Kleingärtnern zur Ausbringung der Saatkartoffeln in ihrer Parzelle. Denn jetzt ist die Zeit gekommen, zu entscheiden, ob man sehr frühe, mittelfrühe oder späte Kartoffeln – nach der Reifegruppe – auswählt. Die „Knollen“ haben nämlich unterschiedliche Reifezeiten:

• frühreife Sorten – Vegetationsperiode 90 – 110 Tage
• mittelfrühreife Sorten – Vegetationsperiode 120 – 140 Tage
• späte Sorten – Vegetationsperiode 140 – 160 Tage

Quellen Abbildungen - Europlant: Laura, Belana, Marabel / Norika: Solist, Gala, Adretta / HZPC: Annabelle / Solana: Lilly (Sächsischer Qualitätskartoffelverband)

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Wie gestalte ich meine Parzelle, um dem Bundeskleingartengesetz (BKleingG) Genüge zu tun?

Immer wieder gibt es Verdruss bei Gartenbegehungen, weil Verstöße zu den Richtlinien des BKleingG festzustellen sind. Häufig stellt sich der angesprochene Kleingärtner danach stur und meint, dass er es so machen will, wie er denkt. Zu kurz gedacht bei eingehender Betrachtung.

Hallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf".

Nach vielen Anfragen von Kleingärtnern möchte ich mich nochmals über den Obstbaumschnitt äußern. Alljährlich steht der Gartenfreund vor seinem Obstgehölz und überlegt, an welcher Stelle er nun beginnen solle. Im Sprachgebrauch eines Großteils der Kleingärtner ist der Ausdruck „Bäume verschneiden“ zu vernehmen. Dementsprechend sieht dann auch so mancher Baum aus.

2017 01 Kraeuselkrankheit Taphrina deformans Rasbak CC BY SA 3.0Unter diesem Titel beantworte ich Fragen zu gartenfachlichen Problemen. Ihre Frage können Sie auch an die Geschäftsstelle des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) übermitteln. Bitte Ihre Kontaktdaten (Telefon, E-Mail etc.) wegen möglicher Rückfragen nicht vergessen.

Hier ist also wieder der "Garten-Olaf". Ich wünsche allerseits noch ein gutes Neues Jahr, vor allem Gesundheit und Schaffenskraft für die Gartensaison 2017. Heute beantworte ich zwei Fragen.

(1) Was kann man gegen die Kräuselkrankheit an Pfirsich, Aprikose und Nektarine tun?

(2) Was ist bei der Fütterung der Vögel im Garten zu beachten?

Foto - Rasbak: Von der Kräuselkrankheit im fortgeschrittenen Stadium befallener Pfirsichbaum

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Nun ist auch für den emsigsten Kleingärtner die Gartensaison zu Ende. Die Vegetation ruht weitgehend und anfallende Gartenarbeiten sind dementsprechend gering. Dies wären: Nach dem ersten Frost beginnt die Ernte von Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing. Auch auf dem Beet Verbleibendes, kälteverträgliches Gemüse wie Radicchio, Endivien, Feldsalat und Lauch kann laufend geerntet werden. Bei drohenden starken Nachtfrösten Wintergemüse mit Vlies abdecken.

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Pflanzen von Obst- und Beerengehölzen: In diesem Monat ist es noch möglich, diese Gewächse zu pflanzen, wenn der Boden nicht gefroren ist (empfindliche Obstgehölze wie Aprikose und Pfirsich erst im Frühjahr). Viele Gehölze bilden nach der Pflanzung im Winter noch Feinwurzeln und können im Frühjahr bereits mit voller Kraft austreiben. Ein gründliches Wässern erleichtert es den Pflanzen, sich vor dem Frost zu akklimatisieren. Immergrüne Pflanzen können auch noch in den Boden gebracht werden (keine Park- und Waldbäume!).

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Blumenzwiebeln stecken: Noch bis in den November hinein können Zwiebeln von Tulpen, Narzissen sowie Hyazinthen gesteckt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Wichtig dabei, ist ein lockerer, durchlässiger Boden, denn Staunässe lässt die Zwiebeln leicht faulen.

Setzen Sie die Blumenzwiebeln etwa doppelt so tief in die Erde, wie sie hoch sind. Legen Sie diese nicht flächig aus, sondern in einzelnen Gruppen. Das ergibt im Frühjahr einen schöneren Anblick.

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2013 Weidling Olaf 05Olaf Weidling ist Autor der monatlichen Beiträge "Garten-Olafs" Kalendergedanken in der Rubrik "Gartenfachberatung" im Mitteilungsblatt des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK) "Leipziger Gartenfreund".

An dieser Stelle gibt der passionierte Kleingärtner nützliche Tipps für all die erforderlichen Arbeiten im jeweiligen Monat, denn wer weiß schon ganz genau, wann und wie z.B. ein bestimmter Obstbaum zu schneiden ist oder wann welcher Pflanzenschutz zweckmäßig  ist.

Olaf Weidling ist Mitglied in der Gartenfach-Kommission (GFK) des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) und Leiter des Stammtisches West.

Foto: SLK

 Der Boden im Kleingarten

2013 Weidling Olaf 04 

Das wichtigste Gut in unseren Kleingärten ist der Boden, der eigentlich stiefmütterlich behandelt wird - soll heißen, man schenkt ihm zu wenig bewußte Beachtung.

In der Serie „Der Boden im Kleingarten " erläutert Autor Olaf Weidling ausführlich Wissenswertes über den Mutterboden von A bis Z, das jeder Kleingärtner in die Tat umsetzen kann.

Foto: SLK

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 Giftpflanzen im Kleingarten

2013 Weidling Olaf 04 

In unseren Kleingärten gedeihen neben Obst und Gemüse auch Pflanzen, die tödliche Gifte enthalten.

In der Serie Giftpflanzen im Kleingarten informiert Autor Olaf Weidling über die zum Teil lebensgefährlichen Mitbewohner, denn wer eine Gefahr kennt, kann sich schützen.

Foto: SLK

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2011 Schmitt Edgar 0059 

Edgar Schmitt - Gartenfachberater im KGV "Alt-Schönefeld" ist ein absoluter Kenner der Pflanzenwelt. Jahrzehntelang hatte er berufsbedingt mit der "Materie" zu tun und ist ein studierter Fachmann durch und durch.

Nicht nur mit den "althergebrachten" und traditionellen Gewächsen beschäftigt sich Edgar Schmitt. In seinen Fortsetzungsreihen "Neue Obstarten im Kleingarten", "Gemüsevielfalt", "Salatvielfalt" sowie "Beet- und Balkonpflanzen" schärft er u.a. auch - für uns Mitteleuropäer - den Blick für exotische Pflanzen.

Foto: Edgar Schmitt

 

2011 Schmitt Edgar 0059 

Edgar Schmitt - Gartenfachberater im KGV "Alt-Schönefeld" ist ein absoluter Kenner der Pflanzenwelt. Jahrzehntelang hatte er berufsbedingt mit der "Materie" zu tun und ist ein studierter Fachmann durch und durch.

Nicht nur mit den "althergebrachten" und traditionellen Gewächsen beschäftigt sich Edgar Schmitt. In seinen Fortsetzungsreihen "Neue Obstarten im Kleingarten""Gemüsevielfalt""Salatvielfalt" sowie "Beet- und Balkonpflanzen" schärft er u.a. auch - für uns Mitteleuropäer - den Blick für exotische Pflanzen.

Foto: Edgar Schmitt

 

2011 Schmitt Edgar 0059 

Edgar Schmitt - Gartenfachberater im KGV "Alt-Schönefeld" ist ein absoluter Kenner der Pflanzenwelt. Jahrzehntelang hatte er berufsbedingt mit der "Materie" zu tun und ist ein studierter Fachmann durch und durch.

Nicht nur mit den "althergebrachten" und traditionellen Gewächsen beschäftigt sich Edgar Schmitt. In seinen Fortsetzungsreihen "Neue Obstarten im Kleingarten""Gemüsevielfalt""Salatvielfalt" sowie "Beet- und Balkonpflanzen" schärft er u.a. auch - für uns Mitteleuropäer - den Blick für exotische Pflanzen.

Foto: Edgar Schmitt

 

2011 Schmitt Edgar 0059 

Edgar Schmitt - Gartenfachberater im KGV "Alt-Schönefeld" ist ein absoluter Kenner der Pflanzenwelt. Jahrzehntelang hatte er berufsbedingt mit der "Materie" zu tun und ist ein studierter Fachmann durch und durch.

Nicht nur mit den "althergebrachten" und traditionellen Gewächsen beschäftigt sich Edgar Schmitt. In seinen Fortsetzungsreihen "Neue Obstarten im Kleingarten""Gemüsevielfalt""Salatvielfalt" sowie "Beet- und Balkonpflanzen" schärft er u.a. auch - für uns Mitteleuropäer - den Blick für exotische Pflanzen.

Foto: Edgar Schmitt

proksch

 

Rainer Proksch - Mitglied der Garten-Fachkommission (GFK) des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) und Leiter des Fachberater-Stammtisches Südwest - hat hier ein umfassendes Beratungsmaterial zum Tomatenanbau zusammengestellt. Auch erfahrene Kleingärtner können hier ihr Wissen aktualisieren: Sortenwahl, Kulturbedingungen, Schädlingsbekämpfung usw.

proksch

 

Rainer Proksch - Mitglied der Garten-Fachkommission (GFK) des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) und Leiter des Fachberater-Stammtisches Südwest - hat hier ein umfassendes Beratungsmaterial zu Raritäten im Kleingarten zusammengestellt. Auch erfahrene Kleingärtner können hier ihr Wissen aktualisieren: Sortenwahl, Kulturbedingungen, Schädlingsbekämpfung usw.

 

2011 Schmitt Edgar 0059 

Edgar Schmitt - Gartenfachberater im KGV "Alt-Schönefeld" ist ein absoluter Kenner der Pflanzenwelt. Jahrzehntelang hatte er berufsbedingt mit der "Materie" zu tun und ist ein studierter Fachmann durch und durch.

Nicht nur mit den "althergebrachten" und traditionellen Gewächsen beschäftigt sich Edgar Schmitt. Nach seinen Fortsetzungsreihen "Neue Obstarten im Kleingarten""Gemüsevielfalt""Salatvielfalt" sowie "Beet- und Balkonpflanzen" beschreibt er in der nächsten Serie "Kräuter im Kleingarten".

Foto: Edgar Schmitt

Behrens ErikBiologischer Pflanzenschutz 

Ein zukunftsträchtiger Schwerpunkt auch in den Kleingartenanlagen ist der "Biologische Pflanzenschutz". Bisher war dieses Thema immer etwas im Hintergrund. Deshalb möchte der Autor dieses breitgefächerte Thema den Kleingärtnern näher ins Bewußtsein bringen.

In der Serie „Biologischer Pflanzenschutz " erläutert Erik Behrens - Mitglied der Garten-Fachkommission des SLK und Leiter des Stammtisches Süd ausführlich Wissenswertes über den biologischen Pflanzenschutz von A bis Z, den jeder Kleingärtner praktizieren kann.

Foto: SLK

Behrens Erik 

Ein Thema, das stets zu Diskussionen führt. Was ist eigentlich darunter zu verstehen, ist dies eine "Neuerfindung" der Gegenwart, ein Trick der Werbeindustrie oder haben unsere Altvorderen schon nach diesem Prinzip sich mit der Natur bewußt auseinandergesetzt? Deshalb möchte der Autor diese Thematik sach- und fachkundig beschreiben und den Kleingärtnern verständlich näher bringen.

In der Serie „Naturnah gärtnern" erläutert Erik Behrens - Mitglied der Garten-Fachkommission des SLK und Leiter des Stammtisches Süd ausführlich Wissenswertes, wovon jeder Kleingärtner profitieren kann.

Foto: SLK