201602 Trauermuecke AstrumBesonders im Winter werden so manche Topf- und Kübelpflanzen von Trauermücken umschwirrt. Sowohl unsere Zimmerpflanzen, die Grün- und Buntblattpflanzen, die Blütenpflanzen (wie Alpenveilchen und Azaleen) und die Gartenpflanzen, welche in kühlen Zimmern überwintern (wie Pelargonien und Fuchsien), sind oft mit Trauermücken befallen.

Die 2 bis 3 mm winzigen „Fliegen“ stören unsere Ruhe in der Wohnung. Trauermücken vermehren sich gerne in torfhaltiger und feuchter Erde und legen ihre Eier dorthin. Nun entwickeln sich daraus Larven, die an den jungen Stängeln und Wurzeln nagen.

Foto - Astrum: Fossile Trauermücke im Bernstein eingeschlossen 

In Garten- und in Schnäppchenmärkten werden Klebstreifen, Gelbfallen und Fliegenköder/Insektenfalter angeboten, die recht gut gegen diese „Lästlinge“ helfen. Bei starkem Befall (im Wintergarten) helfen auch Nematoden.

Ohne Chemie und ganz einfach werden Sie die Trauermücken mit Vogelsand wieder los. Die Erde der Topfpflanzen wird mit einer 1 cm hohen Schicht bedeckt. Gleichzeitig ist man eine möglicherweise vorhandene Schimmelschicht auf der Erde los. Vogelsand erhält man in Gartenmärkten mit Tierabteilung und in Tierhandlungen. So behandelte Pflanzen sollten wenig gegossen werden.

Gartenfachberater Edgar Schmitt - KGV „Alt Schönefeld“