Rodung muss nicht sein! - Stellv. Vorsitzender der Garten-Fachkommission des SLK Ralf Hesse

03 Birnengitterrost BaumViele Gartenfreunde werden jetzt sagen: "Nicht mehr!" oder "Wir haben unseren Birnenbaum gerodet!" Das ist aber eine bedauerliche Fehlentscheidung. Für diese gibt es meiner Meinung nach zwei Gründe: Unkenntnis der biologischen Entwicklung des Pilzes und Scheu vor der sachgerechten Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln.

Zur Biologie des Pilzes: Der Birnengitterrost (Gymnosporangium sabinae) ist ein wirtswechselnder Pilz. Hauptwirte (Winterwirte) sind bestimmte Wacholderarten, vor allem der Sadebaum (Juniperus sabinae) und einige Juniperus-chinensis-Sorten.

Foto: Ralf Hesse - Typisches Schadbild des Birnengitterrosts an den Blättern eines Birnbaums

Ndff Gesunde Pflanzen

Auf einen Blick: 

NeudorffGesunde Pflanzen im Kleingarten,

Pflege und Schutz in allen Monaten des Jahres mit dem Spritzkalender

Abb.: Spritzkalender W. Neudorff GmbH KG

201602 Trauermuecke AstrumBesonders im Winter werden so manche Topf- und Kübelpflanzen von Trauermücken umschwirrt. Sowohl unsere Zimmerpflanzen, die Grün- und Buntblattpflanzen, die Blütenpflanzen (wie Alpenveilchen und Azaleen) und die Gartenpflanzen, welche in kühlen Zimmern überwintern (wie Pelargonien und Fuchsien), sind oft mit Trauermücken befallen.

Die 2 bis 3 mm winzigen „Fliegen“ stören unsere Ruhe in der Wohnung. Trauermücken vermehren sich gerne in torfhaltiger und feuchter Erde und legen ihre Eier dorthin. Nun entwickeln sich daraus Larven, die an den jungen Stängeln und Wurzeln nagen.

Foto - Astrum: Fossile Trauermücke im Bernstein eingeschlossen 

BDG-Logo 180Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) nahm in einem Positionspapier erneut Stellung zum gentechnikfreien Gartenbau  Thomas Wagner, BDG  (Juli 2015)

In der politischen Auseinandersetzung und in der öffentlichen Diskussion bleibt die Grüne Gentechnik ein weiterhin umstrittenes Thema.

Abb.: Logo BDG

2014 Ambrosia 1 Klaus-RostDie Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia), mancherorts auch als "Beifußblättriges Traubenkraut" oder „Wilder Hanf" bekannt, kommt schon seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland vor. Durch Getreidetransporte, verseuchte Erde und Vogelfutter wanderte es vor etwa 150 Jahren nach Deutschland ein. Doch die klimatischen Bedingungen in Deutschland ließen zunächst keine dauerhaften Ambrosia-Bestände zu. Die zunehmende Klimaerwärmung Ende des 20. Jahrhunderts änderte das.

Foto: Klaus Rost - Leiter Vogelschutzlehrstätte Leipzig

2017 Veranstaltungen GA Pillnitz2018 Veranstaltungen GartenakademieDas Veranstaltungsprogramm der Gartenakademie Dresden-Pillnitz ist in drei Gruppen unterteilt:
1. Veranstaltungen für alle interessierten Gartenfreunde
2. Fortbildung der Fachberater im Rahmen des 150-Stunden-Programms  *)
3. Veranstaltungen für alle interessierten Gartenfreunde und Fachberater 
*) Bei Teilnahme am 150-Stunden-Programm zur Ausbildung von Gartenfachberatern ist eine Anmeldung in den jeweiligen Regionalverbänden des Freizeitgartenbaus über die Vorstände der Kleingärtnervereine, in denen der Interessent Pächter ist, erforderlich.
 
Abb.: Veranstaltungsplan 2017 + 2018 (-lk)

20140524 4370 KraeuteranbauZur Veranstaltung "Kräuteranbau im Kleingarten" - nicht nur für Vereinsmitglieder - hatte der Vorstand eingeladen. So fanden sich rund 25 Interessierte im Seniorengarten bei angenehmen Temperaturen ein. Die neuen Bänke vom Stadtverband wurden dabei "kollektiv" eingeweiht. 

Die Fachberater des Vereins hatten Gabi Schumann - alias "Kräuterfee Gabiana" - vom Raritäten-Kräuterhof in Muldestausee, Ortsteil Schlaitz am 24. Mai 2014 engagiert.

SLK-Fotos: Nicht alltägliche Kräuterpflanzen stellte "Kräuterfee Gabiana" vor

2014 01 Fachger.BaumschnittFachgerechter Baumschnitt – erlernbar oder ein Alptraum ?

Beim Gang durch unsere Kleingartenanlagen (KGA) bekommt man immer wieder solche „Kunstwerke" zu sehen (r.). Obwohl es vielfältige Möglichkeiten zur Schulung der Kleingärtner gibt, werden diese kaum oder nur zögerlich genutzt.

Fachvorträge in Theorie und Praxis in den KGA: Ausreden, z.B.: „Der Verein hat für so etwas kein Geld und da kommt sowieso keiner."

Baumschnitt-Seminar beim Stadtverband Leipzig der Kleingärtner (SLK): Ausreden, z.B.: „Da haben wir keine Zeit, denn wir müssen arbeiten."

Foto: Ralf Hesse