Arzneipflanze 2016 Echter Kuemmel H.ZellDie In jedem Jahr wählt der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ die Arzneipflanze des Jahres. Für 2016 trägt Echter Kümmel diese Auszeichnung. Welche gesundheitliche Wirkung Echter Kümmel (Carum carvi) hat, erklärt Prof. (Universität Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan, Phlebologe und Proktologe von der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover in einer Pressemitteilung.

„Kümmel besitzt nachweislich eine heilende Wirkung und kommt vor allem zur ergänzenden Behandlung von Magen- und Darmbeschwerden zum Einsatz. Er ist für seinen krampflösenden und antimikrobiellen Effekt sowie für seine appetitanregende und durchblutungsfördernde Wirkung bekannt.

Foto - H. Zell: Echter Kümmel / Text: www.gesuendernet.de

2015 Arzneipflanze Hypericum perforatum Prof.Dr.ThomeDas Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist zur Heilpflanze des Jahres 2015 gewählt worden. Dies gab der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg bekannt.

Das Gewächs, das auch als Tüpfel-Johanniskraut bezeichnet wird, sei eine Heilpflanze, die sowohl traditionell, als auch aktuell eine große Bedeutung in der Pflanzenheilkunde habe. „Es gibt interessante neue Forschungsarbeiten zu dem sehr komplexen Thema Echtes Johanniskraut", so Johannes Gottfried Mayer von der Universität Würzburg. Deshalb sei die Wahl auf diese Pflanze gefallen.

Abb.: Echtes Johanniskraut, Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé / Text: www.heilpraxisnet.de 

2014 Arzneipflanze Spitzwegerich Hans-Hillwaert Plantago lanceolata inflorescenseDer Spitzwegerich (Plantago lanceolata) ist die Arzneipflanze des Jahres 2014. Verschiedene Wegerich-Arten werden schon seit Jahrtausenden in der Heilkunde genutzt, ganz besonders der Breit- und der Spitzwegerich. "Heute wissen wir, dass der Spitzwegerich die stärkste Wirkung besitzt.

Seine zahlreichen Inhaltsstoffe lassen positive Effekte bei Katarrhen der Atemwege und Entzündungen von Mund und Rachenschleimhaut sowie bei Wunden erwarten. Pharmakologische Laboruntersuchungen belegen diese Effekte." Dies teilt der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde mit.

Foto: Hans Hillewaert / Wikipedia

2013 Arzneipflanze Gr.Kapuzinerkresse Tropaeolum majus AZur Arzneipflanze des Jahres 2013 wurde die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) gewählt. Die Pflanze aus der Naturheilkunde enthält viel Vitamin-C und kann die Ausbreitung von Keimen und Pilzen hemmen, die Durchblutung fördern und sogar Influenza-Viren bekämpfen. Nicht nur im heimischen Garten ist die gelb-orangefarbene Kapuzinerkresse beliebt. Seit Jahrhunderten weiß die Naturheilkunde von ihrer herausragenden Heilkraft. Eine besondere Ehre wird der Heilpflanze nun zu Recht zuteil: Die Große Kapuzinerkresse wird zur Arzneimittelpflanze des Jahres 2013 gewählt.

Foto: wikipedia / Text: www.heilpraxisnet.de

2012 Arzneipflanze Suessholz Glycyrrhiza lepidota„Süßholzraspler“ aufgepasst: Ihre „Lieblingspflanze“ ist Arzneipflanze des Jahres 2012 geworden. Sicherlich nicht nur, weil sie süßer als Zucker ist und auch schlauer machen soll.

Das Geheimnis der als Lakritz bekannten Pflanze liegt in der Wurzel. Sie hilft bei vielen Beschwerden. Süßholz soll z.B. bei Hustenreiz und rauer Stimme, bei Magengeschwüren und Krämpfen lindernd und heilend wirken. Bisher wurden 400 Inhaltsstoffe entdeckt. Etwa 50 Mal süßer als Rohrzucker soll z.B. Glycyrrhizin sein.

Lakritz findet sich u.a. in vielen Süßigkeiten und diversen Kräuterlikören wieder. Mit andern Worten und einem Augenzwinkern: „Süßholzraspeln“ könnte durchaus gesund sein.

Foto: wikipedia

2016 08 12 Infos Einsatz PSM Haus u.KleingartenDas Amt für Umweltschutz - Umwelt Informations Zentrum (UIZ) - der Stadt Leipzig hat das Faltblatt "Informationen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Haus- und Kleingartenbereich" herausgegeben.

Der vollständige Inhalt des Faltblatts ist in der alphabetisch geordneten Rubrik "Downloads Gartenthemen" zu finden, nachles- und herunterladbar.

http://www.stadtverband-leipzig.de/downlods.html

Abb.: Titelseite des Faltblatts vom Amt für Umweltschutz