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Im Pressezentrum der Leipziger Messe findet jeweils am Mittwoch der Messe "Haus-Garten-Freizeit" das Podiumsgespräch statt. 2011 stand diese Veranstaltung unter dem Motto "Soziale Stadt - Soziale Gärten".

Hierzu wurden bekannte Vertreter von Stadt und Sicherheitspartnerschaft eingeladen: Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung und Sport (Foto Mitte), Konrad Riedel, Stadtrat und Vorsitzender des Kleingartenbeirates der Stadt Leipzig (2. von links), Axel Palitzsch, Polizeioberrat (2. von rechts).

Foto: SLK

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Robby Müller, Vorsitzender des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK / im Foto links) begrüßte die prominenten Gäste im Präsidium, die Vorstandsmitglieder der Kleingärtnervereine von Stadtverband (SLK) und Kreisverband (KVL) sowie als Vertreter des Berufs- und Weiterbildungszentrum "Arbeit und Leben", Helgo Schmolke und der Ausbildungsstätte "gtb Produktionsschule SCHAUPLATZ", Barbara Gnüchtel-Lohr.

Anschließend ergriff Bürgermeister Heiko Rosenthal das Wort. Anhand von Fakten zur demografischen Entwicklung verwies er auf unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Ortsteilen Leipzigs.

Zukünftig wird von Bedeutung sein, sinnvolle Maßnahmen zu starten, um diesen Tendenzen entgegenzusteuern und hierbei das Potenzial der ehrenamtlich tätigen Verbände und Vereine (z.B. Bürgervereine) mit einzubinden. 

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In seinen Ausführungen betonte der Vorsitzende des Kreisverbandes Leipzig der Kleingärtner Westsachsen e.V. (KVL) Frank Müller (im Foto links) u.a., dass jeder zweite Verein bereits feste Kontakte zu sozialen Einrichtungen pflege. Weiterhin plädierte er für eine verstärkte Öffnung der jungen Generation als neue Pächter gegenüber, für die Beibehaltung der Pachtzinsbindung und des Kündigungsschutzes.

Als wichtigen Faktor für eine soziale Funktion nannte Frank Müller die Bezahlbarkeit der Unterhaltung eines Kleingartens. Zukünftig ist es äußerst wichtig, dass Politik, Verwaltung und die Kleingärtnerschaft konstruktiv die Aufgaben miteinander angehen.

Als Beispiel für soziale Projekte erläuterte Robby Müller den Werdegang der überbetrieblichen Ausbildungsstätte "gtb Produktionsschule SCHAUPLATZ". Jungen Menschen werden hier Chancen für einen beruflichen Einstieg eröffnet. Sichtbares Resultat deren Arbeit ist die auf der Ausstellungsfläche in Halle 1 zu sehende Laube "Kubus".

Lothar Kurth

Fotos: SLK