Abendsonne_Kippe_1024Durch die Bombardierungen während des Zweiten Weltkrieges lagen weite Teile Leipzigs in Trümmern. Eine der ersten mühevollen Aufgaben danach war die Beseitigung der Hinterlassenschaften.

Nach und nach wuchsen die Schuttberge an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet (u.a. entstand so das Zentralstadion).

Ein Standort wurde im südwestlichen Kleinzschocher aufgeschüttet. 27 Meter ragt die Erhebung über das Terrain an der Weißen Elster (111 m über N.N. - Foto rechts: Blick von der Radrennbahn Leipzig über die Kleingartenanlage "Abendsonne" zur Kippe / Foto unten: Blick in Richtung Plagwitz sowie nach Großzschocher-Windorf).

 

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Vom „Gipfel“ der Kippe Kleinzschocher hat man einen lohnenswerten Rundumblick, da man noch über die Baumwipfel blicken kann. Im Süden liegt der Cospudener See zum Greifen nahe, im Westen geht der Blick bis ins Anhaltinische und am Horizont zeichnet sich der Thüringer Wald ab. In Richtung Nordwest sieht man den Petersberg bei Halle und nordwärts sind die startenden Flugzeuge in Schkeuditz zu beobachten. Die Leipziger Innenstadt bietet der Blick nach Osten. Der „Aufstieg“ lohnt sich also.

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Panorama_SW_1024Im „Schatten“ der Kippe Kleinzschocher sind zwei Kleingärtnervereine (KGV) angesiedelt:

Der KGV „An der Küchenholzallee“, dort wo der „Aufstieg zum Gipfel“ beginnt und der KGV „Elsteraue“ etwas versteckt und eingerahmt von der Kippe (im Norden), der Weißen Elster (östlich) und der Eisenbahntrasse nach Markkleeberg (im Westen und Süden). 1926 wurde der KGV „Elsteraue“ gegründet, während 30 Jahre später, der KGV „An der Küchenholzallee“ entstand.