Freiland 1 5825

An der Döllingstraße entstand 1919 nach dem Ersten Weltkrieg der Kleingärtnerverein "Freiland" e.V. - Robert Dölling war ab 1889 der Gemeindevorsteher von Paunsdorf.

Aufgrund des rasanten Wachstums des Industrievorortes konnte Leipzig die Gemeinde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr mit Trinkwasser versorgen. Deshalb musste Paunsdorf ein Wasserwerk mit drei Tiefbrunnen und den Wasserturm Paunsdorf errichten.

1903 entstand das weithin sichtbare Bauwerk (im Foto rechts).


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Wasserturm Paunsdorf

Zwei Jahre später wurde Paunsdorf an das Abwassernetz der Stadt Leipzig angeschlossen. Die Infrastruktur erfuhr einen gewaltigen Aufschwung u.a. mit dem Anlegen des Rangierbahnhofes Paunsdorf und der Fortführung der Straßenbahntrasse nach Engelsdorf 1925/26.

Paunsdorf wurde 1922 nach Leipzig eingemeindet. Zu diesem Zeitpunkt zählte man 5.648 Einwohner.

In der dichten Bebauung zwischen Theodor-Heuss-Straße, Riesaer Straße, Döllingstraße und dem Straßenbahnhof Paunsdorf ist der Kleingärtnerverein "Freiland" ein kleiner grüner Bereich für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

In der Aufnahme links ist der sonnenbeschienene Wasserturm Paunsdorf mit dem Neubaugebiet im Hintergrund zu sehen.