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Vom südwestlichen Ortsteil Großzschocher aus gelangt man auf der nicht allzu stark befahrenen Straße An der Lauer mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß vorbei u.a. an den an der Straße liegenden Kleingartenanlagen "An der Lauer" (gegründet 1944) und "Am Elsterwehr" (gegründet 1984) zum Cospudener See.

Dieser stillgelegte ehemalige Braunkohlentagebau wurde von 1995 bis 2000 geflutet. Die Beteiligung der Städte Leipzig und Markkleeberg an der EXPO 2000 gab der folgenden Entwicklung des ca. 4,4 km² großen und bis zu 54 m tiefen Sees einen entscheidenden Schub.

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Neben dem zentralen Anlaufpunkt Pier 1 mit einem Hafen entstanden eine leistungsfähige Erholungsinfrastruktur. Die Erlebnisachse führt von der Brückenstraße mit dem Eingangsgebäude (Ausstellung zur Landschaftsentwicklung) über 1,5 km bis zum Nordufer mit ausgedehnten Liege- und Spielwiesen. Der Hafen Zöbigker am Ostufer lädt ein zum Paddeln, Surfen, Segeln, Tauchen und Kite-Surfen. Im Südwestbereich befindet sich der 35 m hohe Aussichtsturm auf der Bistumshöhe, der in seiner Form an einen Kühlturm erinnert. Ein phantastischer Rundblick eröffnet sich über den See und über die Silhouette von Leipzig im Norden und das Kraftwerk Lippendorf mit den Kühltürmen im Süden.

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Der Cospudener See ist ein Teil des sogenannten Leipziger Neuseenlandes, zu denen u.a. der Zwenkauer See, der Markkleeberger See und der Störmthaler See zählen. Der befestigte Rundweg um den Cospudener See ist  ideal für Radfahrer, Skater und Fußgänger.

Ein lohnenswerter Besuch nicht nur für Touristen sondern auch für die Einheimischen zu jeder Jahreszeit.