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Der Kleingärtnerverein "Schöne Heimat" e.V. liegt in der Partheniederung. Keine fünf Minuten Fußweg entfernt vom Vereinsgelände befinden sich die drei "Dominanten" der alten Ortslage von Schönefeld - Rathaus, Kirche und Schloss - sowie die Wassermühle, die 1928 ihren Betrieb einstellte.

Jedoch unmittelbar neben dem Eingang zur Anlage des 1900 gegründeten "Vereins der Apel´schen Gärten" ist im Eckbereich der Leostraße mit der Lazarusstraße die Menzellinde weithin sichtbar. Das Leipziger Naturdenkmal mit der Nummer 55 hat eine Höhe von 13 m, einen Kronendurchmesser von 14 m und einen Stammumfang von rund 3,5 m. Im Schatten der Linde trafen sich im 19. Jahrhundert Geistesgrößen Leipzigs.

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Der Eingang zur Anlage des KGV "Schöne Heimat" e.V. an der Ossietzkystraße (Bild links) liegt schräg gegenüber dem 1907 errichteten und architektonisch bemerkenswerten Schönefelder Rathaus. Die Gemeinde gab es noch vor der Eingemeindung nach Leipzig 1915 in Auftrag. Die "Schöne Heimat" ist ein Zusammenschluss aus den zwei Vereinsanlagen "Verein der Apel´schen Gärten" und "Wiesengrund" (gegründet 1905). Im Zuge der Gleichschaltung in der NS-Zeit wurden die benachbarten Vereine 1933 zu einem verschmolzen und es wurde der neue Name "angeordnet". In der ehemaligen Wiesengrund-Anlage erinnert in einer Nische ein Gedenkstein an die gefallenen Gartenfreunde des Ersten Weltkriegs.