Geschichte der Vereine

SF 2013 2437 NOVorstadtDer älteste Kleingärtnerverein Schönefelds wurde 130 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum hatten die Gartenfreunde ein dreitägiges Festprogramm vom 5. bis 7. Juli organisiert.

Am Sonnabend 14 Uhr fand die offizielle Eröffnung des Sommerfestes durch die Vereinsvorsitzende Jutta Hauschild statt.

Als Gast wurde der Vorsitzende des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner Robby Müller herzlich begrüßt. Er würdigte das Engagement von Vorstand und Mitgliedern zu Ehren der 130. Wiederkehr der Gründung des KGV „Nordostvorstadt".

Fotos: SLK

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So verkündete es die Schrift auf einem nicht zu übersehenden gelben Plakat an der Ecke Paul-Langheinrich-Straße / Rückmarsdorfer Straße.

Aus Anlass der 100-Jahr-Feier des Vereins waren am Samstagvormittag (6. Juli) der Vorsitzende des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) Robby Müller sowie Geschäftsstellenleiterin und Schatzmeisterin des SLK Martina Dilßner gekommen, um den Vorsitzenden Mathias Schorcht, stellvertretend für den gesamten Verein, zu ehren und gute Wünsche für das nächste Jahrhundert mit auf den Weg zu geben.

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20130608 1354In einer alten Holzbude wurde am 4. Oktober 1913, beim spärlichen Licht einer Petroleumlampe, das Gründungsprotokoll des heutigen KGV „Dahlie" unterschrieben. Zuvor hatten sich 14 Gartenfreunde zusammengefunden und auf dem Areal der damaligen Gärtnerei Brückner ein Krautfeld am Ende der Rietschelstraße, gepachtet. Inzwischen sind 100 Jahre vergangen. Aus dem kläglichen Anfang ist ein ansehnlicher KGV, mit 111 Parzellen und 179 Mitgliedern, geworden, der vom 7. bis 9. Juni sein 100-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert hat. Eigentlich sollte es in der KGA mindestens 333 Dahlienstauden geben, denn mindestens 3 Dahlien je Parzelle sind für jeden Kleingärtner Pflicht.

Fotos-SLK: Die prächtige Frühsommerwitterung war eine würdige Umrahmung der 100-Jahr-Feier 

Folgende KGV haben 2012 ein "rundes" oder "halbrundes" Gründungsjubiläum:

Jubiläum   Gründungsjahr Kleingärtnerverein (KGV) Ortsteil
180.          1832       Johannistal 1832  *) Zentrum-Südost
125. 1887 Naturheilkunde Gohlis  *)                  Gohlis-Nord/Wiederitzsch
120. 1892 Ostvorstadt Reudnitz-Thonberg
115. 1897 Anger-Crottendorf Anger-Crottendorf
1897 Gesundheitspflege Schönefeld Schönefeld
1897 Waldidyll Connewitz
111. 1901 Leipzig-Leutzsch (Weinberggärten)                              Leutzsch
1901 Leutzscher Aue Leutzsch
1901 Volkshain Stünz Sellerhausen-Stünz
1901 Wahren 1901 Wahren
1901 Waldluft Leutzsch
110. 1902 Buren Volkmarsdorf         
1902 Flora Stötteritz Stötteritz
1902 Knautkleeberg 69 Knautkleeberg
1902 Leipzig-West Leutzsch
1902 Rosenaue Sellerhausen-Stünz
105. 1907 Alt-Schönefeld Schönefeld
1907 Denkmalsblick Probstheida
1907 Frohe Stunde Möckern
1907 Nachtigall Stötteritz
1908 Paunsdorf 163 Paunsdorf
100. 1912 Bach´sche Erben  *) Alt-Lindenau
1912 Auenblick  *) Wahren
1912 Neu-Brasilien  *) Kleinzschocher
1912 Westendgärten  *) Neu-Lindenau

 

Berichte zu den Vereinen *)

"Das Land ist viel zu kostbar - es wird nicht verkauft!!"

20120523 Jo1832 SternwartenwegAngesichts der derzeitigen Informationen in Presse und sonstigen Medien, wirkt diese Aussage wie aus den letzten Tagen, ist aber schon 180 Jahre alt und jung wie nie zuvor.

Dieser historisch verbürgte Spruch stammt von keinem Geringeren als dem Leipziger Stadtrat Dr. Moritz Seeburg, einem der Gründerväter der Leipziger Kleingartenanlage Johannistal als Antwort auf Fragen von Grundstücksinteressenten (heute wohl eher Spekulanten). 

Vereins-Fotos: Das Johannistal präsentiert sich im satten Grün des Frühlings und den neuen Rasenkanten

125 Jahre „Naturheilkunde Gohlis" e.V. – das war Grund genug, nach etlichen Jahren Abstinenz wieder einmal ordentlich zu feiern.

SF Nhk-Gohlis Reges TreibenEntstanden ist der Verein als „Naturheilkundeverein zu Gohlis bei Leipzig" im Jahre 1887 auf der Grundlage der von den Naturheilkundigen V. Prießnitz und S. Kneipp vorgegebenen Lebensrichtlinien von Kaltwasserbehandlungen im Zusammenhang mit Sonnenbad und frischer Luft. Als Standort wählte man die sogenannte „Steppe" im Flurbereich Gohlis-Möckern-Wiederitzsch. Die nicht mittellosen Mitglieder zäunten sich mit Sonnenschutz-Wänden ein und unternahmen dort auf der „Insel" Badekuren. Steigende Mitgliederzahlen und aufsteigende Not verlangten eine Erweiterung des Grundstückes und das Einrichten von Familiengärten nach 1910. In diese Zeit fiel auch der Antrag auf den Bau einer ersten Kantine. Seine jetzige Größe von ca. 15 ha erhielt der Verein 1934 durch die Fusion mit dem Schreberverein „Hoffnung" e.V. und dem Gartenverein „Johannes" e.V.

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SF Westend09aAuf der Vereinswiese des Lindenauer KGV herrschte schon am Sonnabend-Vormittag reges Treiben. Trotz eines Gewitters mit ausgiebigen Niederschlägen am Morgen. Die Organisatoren um den Vereinschef Norbert Bornmann hatten schon Schlimmes befürchtet, aber der Rasen war im Laufe des Vormittags abgetrocknet. Kurz vor 11 Uhr stiegen Luftballons in den blauen Himmel. Der offizielle Auftakt zum Kinder- und Sommerfest. Das „Deutsche-Clowntheater" lockte die jungen Besucher mit verschiedenen Spielen an. Die beiden Clowns hatten Musikstücke mitgebracht und spielten die ersten Takte an. Wer das Lied zuerst erkannte, konnte sich freuen. Auch Lieder aus dem Winter mussten die Kinder erraten, z.B. „Schneeflöckchen, Weißröckchen". 

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BE 100 6Ein Stück Lindenauer Geschichte wurde 100 !Mit 100 "Lenzen" zählt ein Kleingärtnerverein (KGV) in Leipzig zu den „mittelalten“ Vereinen. Dazu gehören auch wir, der KGV „Bach´sche Erben“. Am 16. April 1912 wurde unser Verein gegründet. Die damals 95 Kleingärtner hatten in den bewegten Anfangsjahren aus einem Stück Brachland des Rittergutsbesitzers, Amtmann Bach, eine kleingärtnerische Idylle zwischen dem Charlottenhof und dem Areal des Braumeisters Ulrich aufgebaut.

Foto Verein: Bürgermeister Heiko Rosenthal gratuliert zum 100. Gründungsjubiläum