Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf",

im März beginnt der Frühjahrsputz, denn die Natur erwacht allmählich aus ihren Winterschlaf. In diesem Monat kann auch der Winterschutz von den Beeten entfernt werden. Dabei sollte man aber die Wetterlage beobachten! Es ist ratsam, einen Teil des Reisigs noch in Griffnähe liegen zu lassen, um einige besonders empfindliche Pflanzen bei Nachtfrösten rasch abdecken zu können. Wenn der Boden frostfrei ist, kann alles in den Boden, was im Sommer wachsen und blühen soll.

Vor allen Dingen ist jetzt Pflanzzeit für Gehölze, Stauden und Rosen. Dabei sollte man beachten, dass das Pflanzloch zwei Spaten tief ausgehoben wird und die ausgehobene Erde mit organischem Dünger oder Kompost vermischt wird. Folgende Grundregel:

Die Tiefe des Pflanzloches errechnet sich aus der Höhe des Wurzelballens plus 20 cm. Als Breite nimmt man den doppelten Umfang der Wurzeln. Nach dem Ausheben können Sie ihre Pflanzen in das Pflanzloch einbringen und mit der gemischten Erde wieder füllen. Anschließend treten sie den Bereich um die Pflanzen fest, dabei erhalten sie eine Gießmulde.

In den ersten Wochen nach der Pflanzung müssen sie regelmäßig die Pflanzen bewässern, aber keine Staunässe erzeugen. Sobald der Boden frostfrei ist, können Sie Ihre Beete für die Aussaat herrichten. Dabei sollten Sie beachten, dass der Boden locker und feinkrümlig ist. Je feiner der Boden ist, umso schneller erwärmt sich die Erde und der Samen geht besser auf. Beim Säen ist zu beachten: Je feiner der Samen, umso flacher sollte gesät werden.

Im Gemüsegarten beginnt die Hochsaison: Als Samen kommen jetzt Möhren, Erbsen, Schwarzwurzeln, Petersilie, Schnittsalat und Radieschen in den Boden. Ende des Monats wird, je nach Witterung, Kopfsalat und Kohlrabi gepflanzt. Zur Nährstoffgewinnung sollten Sie Urgesteinsmehl und Hornspäne in den Boden einbringen.

Bei der Rasenpflege sind zuerst alle Blätter, die nach und nach angefallen sind, zu entfernen. Danach kann der Rasen das erste Mal flach geschnitten werden. Empfehlenswert ist eine Frühjahrsdüngung mit Spezialdünger. Desweiteren sollte der Obstbaumschnitt abgeschlossen werden.

Gartenfreunde, die einen Gartenteich im Kleingarten haben, sollten alle gelb verfärbten Pflanzenteile in der Zeit von Anfang März bis Mitte des Monats abschneiden, damit sich die Pflanzen wieder voll entwickeln können.

Im Ziergarten legen wir das Hauptaugenmerk auf die Rosen. Hier sollte man Nachtfröste einkalkulieren, damit die Rosen nicht erfrieren. Zudem sind die Schnittgesetze zu beachten: Stark wachsende Rosen werden schwach geschnitten und schwach wachsende Arten werden stärker zurückgeschnitten.

In der nächsten Ausgabe werde ich die Mischkultur im Kleingarten näher beschreiben. Viele Erfolge bei der Gartenarbeit!

Bis zum nächsten Monat

Der „Garten-Olaf"