Hallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf",

nun ist auch für den emsigsten Kleingärtner die Gartensaison ausgeklungen. Die Vegetation ruht weitgehend und die anfallenden Gartenarbeiten sind dementsprechend gering. Sobald die diese beendet sind, werden alle Gartengeräte gesäubert und eingeölt. Das betrifft zum überwiegenden Teil sämtliche Bodenbearbeitungsgeräte. Vergessen sie auch nicht die Wassertonnen zu entleeren. Es wäre schade, wenn sie im Frühjahr eine neue kaufen müssten, weil der Frost sie zerstört hat. Herbstlaub als Wärmedecke auf die Beete ausstreuen, stattdessen den Rasen vom Laub befreien, damit die Rasengräser nicht faulen. Lassen Sie ein wenig Schnittgut von Sträuchern und Bäumen in einer geschützten Ecke liegen. Somit bieten Sie den Tieren, wie dem Igel, Schutz, Wärme und einen Unterschlupf.

Der Baumpflege ist im Winter das Hauptaugenmerk anfallender Arbeiten zu schenken, d.h., dass die Stämme mit einem weißen Kalkanstrich zu versehen sind. Vor allem junge Bäume sollten mit einem Anstrich geschützt werden. Die weiße Farbe verhindert, dass sich die Rinde an sonnenintensivien Tagen zu stark erwärmt und bei anschließendem Frost reißt. Dadurch können Krankheitskeime eindringen, die den Baum dauerhaft schädigen können.

Auch wenn die Arbeit im Obstgarten weitestgehend ruht, sollte man seine Obstbäume jetzt einer genauen Kontrolle unterziehen, um Schädlingsnester auszumachen und zu entfernen. In Astgabeln, an kleinen Zweigen oder an zusammengerollten, vertrockneten Blättern befinden sich häufig Gelege verschiedener Schädlinge, die sich leicht entfernen lassen.

Leimringe, die man im Oktober an die Obstbäume angelegt hat, sollten noch einmal kontrolliert werden. Häufig verursachen Staub und Schmutz Schwachstellen an den Leimringen, die von den Frostspannerweibchen mühelos überwindet werden können. Sehen sie an den Zweigen der Obstbäume krebsartige Wucherungen, sollten diese sofort entfernt werden, da sie sonst ganze Astpartien zum Absterben bringen können.

Gartenfreunde, die all ihre Utensilien in einem Gartenschuppen haben, müssen auch hier einiges beachten. Hierbei geht es um die Samen und Pflanzenschutzmittel, da diese frostempfindlich sind. Bei einigen Mitteln liegt die Grenze sogar bei +5°C! Alle Samen und Pflanzenschutzmittel auf Ablaufdaten kontrollieren und anschließend im Keller sicher vor Kinderhand aufbewahren. Und, vergesst unsere heimischen Vögel nicht. Wir sollten sie aber nur bei Frost und Schnee füttern.

Schneidet man nach altem Brauch Kirschzweige am St.-Barbara-Tag, dem 4. Dezember, und stellt diese in der Wohnung in eine Vase, so blühen sie nach etwa drei Wochen zur Weihnachtszeit. Somit erfreut man sich in der kalten und düsteren Winterzeit mit hübschen Farben und bringt sich damit symbolisch ein wenig Licht in sein Zuhause.

Liebe Gertenfreundinnen und Gartenfreunde das soll es nun für dieses Jahr gewesen sei. Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein Frohes Weihnachtsfest und ein Gesundes Neues Jahr sowie Tatkraft und kleingärtnerische Erfolge 2014.

Bis zum nächsten Monat,

Der "Garten Olaf"