2013 Weidling Olaf 05Olaf Weidling ist Autor der monatlichen Beiträge "Garten-Olafs" Kalendergedanken in der Rubrik "Gartenfachberatung" im Mitteilungsblatt des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK) "Leipziger Gartenfreund".

An dieser Stelle gibt der passionierte Kleingärtner nützliche Tipps für all die erforderlichen Arbeiten im jeweiligen Monat, denn wer weiß schon ganz genau, wann und wie z.B. ein bestimmter Obstbaum zu schneiden ist oder wann welcher Pflanzenschutz zweckmäßig  ist.

Olaf Weidling ist Mitglied in der Gartenfach-Kommission (GFK) des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) und Leiter des Stammtisches West.

Foto: SLK

Hallo hier ist wieder der „Garten-Olaf".

In diesem Monat können viele Gemüsearten und Salate für die Ernte im Herbst und Winter gesät werden. Bis Mitte August sollten die Frühlingszwiebeln gesät sein, damit sie bei Wintereinbruch an Höhe gewonnen haben. Sie liefern im zeitigen Frühjahr das erste essbare Grün und im Frühsommer weiße Zwiebeln. Sinnvoll ist es, diese Frühlingszwiebeln in Mischkultur mit Feldsalat anzusäen, Abstand der Zwiebelreihen 30 cm, dazwischen zwei Reihen Feldsalat.

Radieschen und Eiszapfen können ebenfalls jetzt noch gesät werden. Sie eignen sich gut als Zwischenkultur. Wenn der Sommer zu Ende geht, verwenden Sie bitte nur noch frühe Sorten. Radieschen brauchen viel Sonne und sollten nur ca. 1 cm tief gesät und die Beete mit Vliesabdeckungen geschützt werden, damit die Gemüsefliege nicht für „wurmhaltige" Radieschen sorgt!

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf".

Im ersten Teil mit der dritten und letzten Folge zu "Hochbeete im Kleingarten" und im zweiten zum aktuellen Geschehen.
Bepflanzung: Der Anbau auf den Hochbeeten erfolgt nach dem Prinzip der Mischkulturen. Mit einer richtigen Auswahl beeinflussen sich die Pflanzen zum gegenseitigen Vorteil im Wachstum und wehren Krankheiten sowie Schädlinge besser ab. Im ersten Jahr werden viele Nährstoffe durch den starken Verrottungsprozess freigesetzt. In diesem Zeitraum sollte man starkzehrende Pflanzen, wie Tomaten, Kohl, Gurken, Zucchini, Lauch oder Sellerie anbauen. Nach zwei Jahren können dann sogenannte Mittelzehrer hinzukommen. Das sind Gemüsesorten, die weniger Nährstoffe benötigen, z.B. Salat, Spinat, Zwiebeln, Knoblauch, Chinakohl, Paprika oder Möhren. Anschließend sind die Schwachzehrer an der Reihe, z.B. Bohnen, Erbsen oder Kräuter.

2014 06 Hochbeet BauplanHallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf".

Weiter geht´s mit dem zweiten Teil der „Hochbeete im Kleingarten". Nun gehe ich auf Materialbedarf und Bau ein. Zuerst sollte feststehen, wofür Sie das Hochbeet nutzen möchten (Gemüse, Blumen) und wie groß es werden soll. Damit sich der Aufwand lohnt, sollte ein Hochbeet mindestens 2,0 m lang und 1,2 m breit sein. Die Höhe kann individuell gewählt werden, 0,8 m sind schon spürbar rückenschonend.

Abb.: Hochbeet mit abnehmbaren Anzuchtkasten /  Abb. zur Vergrößerung anklicken !

2014 05 Hochbeet 0358 HGF-2014Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf".

Nach mehrfachen Anfragen von Kleingärtnern möchte ich in dieser Ausgabe über „Hochbeete im Kleingarten, Teil 1" berichten. Hierbei geht es um die Errichtung und die Befüllung eines Hochbeetes. Wer kennt sie nicht, die häufig auftretenden Schmerzen bei der Gartenarbeit im Rücken oder in den Knien. Das ist nun mal ein untrügliches Anzeichen für das Älterwerden. Aus diesem Grund habe ich mir die Frage gestellt, wie kann ich mir Erleichterung verschaffen? Die Lösung ist ein Hochbeet.

SLK-Foto: Hochbeete auf dem Ausstellungsstand der Kleingärtner zur Messe "Haus-Garten-Freizeit 2014"

Hallo, ist wieder der „Garten-Olaf".

Im April ist wieder Pflanzzeit für Obst und Gemüse. In dieser Ausgabe möchte ich ein paar Tipps und Tricks von Mischkulturen im Bereich Gemüseanbau „preisgeben". Wie sagt man so schön, „das beste Gemüse kann nicht ordentlich wachsen, wenn ihm sein Nachbar nicht gefällt". So kann man das Zusammenleben von der Gewächsen treffend beschreiben. Pflanzt man die richtigen Nachbarn zueinander, entwickeln sich die Pflanzen besonders gut und setzen sich gemeinsam gegen die Schädlinge zur Wehr.

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf",

im März beginnt der Frühjahrsputz, denn die Natur erwacht allmählich aus ihren Winterschlaf. In diesem Monat kann auch der Winterschutz von den Beeten entfernt werden. Dabei sollte man aber die Wetterlage beobachten! Es ist ratsam, einen Teil des Reisigs noch in Griffnähe liegen zu lassen, um einige besonders empfindliche Pflanzen bei Nachtfrösten rasch abdecken zu können. Wenn der Boden frostfrei ist, kann alles in den Boden, was im Sommer wachsen und blühen soll.

Vor allen Dingen ist jetzt Pflanzzeit für Gehölze, Stauden und Rosen. Dabei sollte man beachten, dass das Pflanzloch zwei Spaten tief ausgehoben wird und die ausgehobene Erde mit organischem Dünger oder Kompost vermischt wird. Folgende Grundregel:

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf",

das waren doch recht hohe Temperaturen, die wir in der ersten Januarhälfte hatten (bis 15 °C). Die Maulwürfe, das „Grauen" vieler Kleingärtner, ackerten fast unbemerkt unsere Rasenflächen um. Sogar die Obstbäume zeigten Anzeichen der Blüte. Für Allergiker war es um diese Jahreszeit ein Trauma, da die Pollen der Haselnuss und Birke umher flogen. Nach diesem kurzen Rückblick schauen wir nun in den Februar.

„Ohne Winter wäre der Frühling nur halb so schön" - Walter Ludin

Hallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf". Mit den Worten des Schweizer Journalisten möchte ich Euch ein gesundes und ertragreiches Gartenjahr 2014 wünschen.

Der Winter ist die Zeit, in der die meiste Gartenarbeit „auf Eis liegt" und sich sowohl die Parzelle, als auch die Kleingärtner ausruhen und erholen können, um im Frühjahr mit „geballter" Kraft ins neue Gartenjahr zu starten. Trotzdem gibt es gärtnerische Arbeiten, die auch im Winter erledigt werden können.