2013 Weidling Olaf 05Olaf Weidling ist Autor der monatlichen Beiträge "Garten-Olafs Kalendergedanken" bzw. "Über den Gartenzaun gefragt" in der Rubrik "Gartenfachberatung" im Mitteilungsblatt des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK) "Leipziger Gartenfreund"

An dieser Stelle gibt der passionierte Kleingärtner nützliche Tipps für all die erforderlichen Arbeiten im jeweiligen Monat, denn wer weiß schon ganz genau, wann und wie z.B. ein bestimmter Obstbaum zu schneiden ist oder wann welcher Pflanzenschutz zweckmäßig  ist.

Olaf Weidling ist Mitglied in der Gartenfach-Kommission (GFK) des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) und Leiter des Stammtisches West.

Foto: SLK

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

2018 09 Phaseolus vulgaris Rainer Zenz Snijboon beulen CC BY SA 3.0Wie in der vorherigen Ausgabe möchte ich neuen Kleingärtnern, darunter zahlreiche junge Familien mit Kindern, einige hilfreiche Tipps, die man im Monat September beherzigen sollte, geben.

Die Ernte des Sommergemüses ist jetzt abzuschließen. Vor den ersten Minustemperaturen sollten Kulturen, wie Tomate, Paprika, Kürbis, Zucchini und Bohnen eingebracht sein, denn diese sind sehr frostempfindlich.  

Tomaten, die noch grün sind, können Sie im Haus nachreifen lassen. Legen Sie einen Apfel zwischen die Tomaten. Dadurch geht der Reifeprozess schneller (Äthylenspender).

Foto - Rainer Zenz / Snijboon-beulen: Gartenbohnen vor der Ernte

2018 08 Mussklprozz Komposter CC BY SA 3.0Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Wiederholt bekomme ich von Pächtern aus Kleingärtnervereinen (KGV), über das ganze Stadtgebiet verstreut, sinngemäß die Anfrage „Was kommt auf den Kompost und was nicht?“  Dies versuche ich nun mal, erschöpfend zu erläutern.

Kompostieren bedeutet, dass man aus organischem Material, u.a. Garten- und Küchenabfälle, mit Hilfe der Kleinstlebewesen, wie Würmer, Pilze, Bakterien etc., Humus herstellt. Humus nennt man sehr nährstoffhaltigen Erdstoff.

Foto - Mussklprozz: Offene Holzmiete für die Kompostierung organischer Abfälle

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Leider sind die wundervollen Rosen-Schöpfungen durch die Natur nicht nur durch pilzliche Angriffe bedroht, es sind auch tierische Schädlinge, welche unserer Rosen attackieren. Welche sind die bei uns am häufigsten vorkommenden Parasiten und wie kann man dagegen vorgehen, so fragen mich wiederholt die Kleingärtner.

Gleich zu Beginn: Ein zu 100% wirksames „Allheilmittel“ gegen sowohl pilzliche als auch tierische Schädlinge gibt es nicht! Hier hilft nur das Fördern von Nützlingen, z.B. durch das Aufstellen von Insektenhotels. Besonders wichtig ist, dass Schädlinge frühzeitig entdeckt werden, um eine Ausbreitung gleich im Keim zu ersticken. Kontrollieren Sie also regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, ob sich bei Ihren Rosen „Untermieter“ zu schaffen machen.

Zurück zur Frage: Am häufigsten sind es die Rosenblattlaus, der Dickmaulrüssler und die Rosenblattwespe.

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

2018 06 Gartenteich www.gutefrage.netIn diesem Monat mit der höchsten Tageslänge möchte ich auf Wunsch von jungen Gärtnern einige Tipps zu verschiedenen „Brennpunkten“ im Kleingarten geben.

Ziergarten: Im Gartenteich sind nun auch ideale Temperaturen, um zu pflanzen. Teichrosen, Hechtkraut oder Unterwassergräser bereichern ihn mit Blüten und Blättern. Sinkt der Wasserstand merklich und der Wetterbericht prophezeit keine Niederschläge, sollten Sie vorsichtig Wasser nachfüllen, damit keine Ablagerungen aufgewirbelt werden. Wasser aus der Regentonne ist die beste Variante.

Foto - www.gutefrage.net:  Kleiner Gartenteich 

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

Eine blühende, herrlich anzusehende Rose ins „richtige Licht gesetzt“, ist stets ein traumhaftes Motiv für jeden Fotografen. Was aber, wenn das Wunderwerk der Natur zu kränkeln beginnt? Besucher auf der letzten Messe „Haus-Garten-Freizeit“ sprachen mich daraufhin mehrfach an. Die häufigsten Pilzkrankheiten, die die Rosenstöcke befallen, sind Echter Mehltau, Rosenrost und Sternrußtau. Bei einem richtig gewählten Standort (sonnig bis halbschattig) und guter Pflege kann man den Pilzbefall minimieren.

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

2018 04 Walter J.Pilsak Hundsrose CC BY SA 3.0Wie bereits im Vormonat angekündigt, werde ich dieses Mal speziell auf Pflanzung, Schnitt, Pflege und Düngung von Rosen eingehen. Oft fragen mich rätselnde Gartenfreunde, wann und an welcher Stelle bringe ich mein/e Rosengewächs/e in den Boden?

Die optimale Zeitspanne liegt zwischen Oktober und Ende April. Wer im Frühjahr pflanzt, dessen Rosenstöcke können sicher anwachsen. Jedoch ist die Pflanze zuerst damit beschäftigt, ihr Wurzelwerk richtig auszubilden und erst danach mit dem Austreiben der Blüten.

Foto - Walter J. Pilsak: Hundsrose

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

2018 03 Rose Ave Maria Kordes 1981 Eva K FALIn den beiden folgenden Monaten möchte ich ansatzweise dem unerschöpflichen Feld der Rosen widmen. Im März geht es um die Historie dieser faszinierenden Pflanzengattung sowie Hinweise zum Kauf und im April erfahren Sie Wichtiges zur Pflanzung und zum Schnitt. Die Rose beeindruckte unsere Vorfahren schon vor Tausenden von Jahren. Bevor man sie wegen ihres Farbspektrums, ihres Duftes und ihrer Eleganz züchtete, war sie ein Nahrungsmittel. Im China vor 5.000 Jahren legte man erste Gärten an und begann, Rosen zu züchten.

Foto - Eva K: Rose "Ave Maria" / Kordes 1981

Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“.

2018 02 SLK 9614

Nach vielen Anfragen von Kleingärtnern in den letzten Monaten zum Obstbaumschnitt möchte ich nochmals Wesentliches nennen. Jahr um Jahr steht der Gartenfreund vor seinem Obstgehölz und rätselt stets, an welcher Stelle er nun beginnen solle. Im Sprachgebrauch eines Großteils der Kleingärtner ist der Ausdruck „Bäume verschneiden“ geläufig. Diesen Begriff wörtlich genommen, haben viele Bäume auch das Aussehen, bis hin zur radikalen „Verstümmelung“. Der Obstbaumschnitt ist alljährlich ein wiederkehrendes Thema, zumal neue Gartenfreundinnen und Gartenfreunde Gefallen am Kleingärtnern finden, denen die Grundlagen fehlen.

SLK-Foto: Fachberater Ralf Hesse erläutert anschaulich sein Vorgehen beim Schnitt