GFK 20121025 08Die letzte Vor-Ort-Begehung 2012 führte die Mitglieder der Garten-Fachkommission (GFK) in den Südwesten der Stadt. Unweit des Cospudener Sees liegen einige Kleingartenanlagen (KGA) in der Niederung der Weißen Elster.

Darunter auch die KGA "An der Lauer". Von der Vorsitzenden Jutta Gasch (2.v.r.), der Schriftführerin Jutta Reimann (3.v.r.) und dem 2. Vorsitzenden Egon Witter (4.v.r.) wurde das GFK-Team begrüßt.

SLK-Fotos: Abschluss-Auswertung - Jutta Gasch, Jutta Reimann und Egon Witter - KGV "An der Lauer"

GFK 20121025 02Die Vorsitzende stellte den Verein aus dem Ortsteil Großzschocher kurz den Gästen vor. Im Jahr 1944 ist er gegründet worden, die Anlage umfaßt 220 Parzellen, die zwischen 200 m² und 600 m² Fläche aufweisen.

Nicht ohne Stolz wies der Vorstand darauf hin, dass man keinen Leerstand hat. Gartenliteratur steht zur Verfügung und der Fachberater erhält Unterstützung durch den Vorstand. Zwei Mal im Jahr werden in der KGA sogenannte Gangbegehungen durchgeführt. Es gibt 10 Gänge, die einen Nachbarverein "umschließen" (KGV "Am Elsterwehr"). 

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Beim Rundgang zeigte sich, dass wiederum Positives (Foto oben links: entfernte Hecke am Weg) und Negatives recht dicht beieinander liegen. Bei der Auswertung in der Gaststätte im Vereinshaus sprach Ralf Hesse, Leiter der GFK, den mangelhaften Obstgehölzsschnitt an. Auch sollten abgestorbene Obstbäume entfernt werden.

Durch zu hohe Hecken sind Gärten von außen nicht einsehbar, ein bevorzugtes "Betätigungsfeld" zwielichter Gestalten. Auffallend viel Säulenwacholder (Foto rechts) wurde registriert, der nicht zur kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit beiträgt.

 

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Jedoch gibt es auch vorbildliche Parzellen, die der gesamten KGA "gut zu Gesicht stehen". Deren Beispiel sollte auf die anderen "abfärben". Seitens der GFK-Mitglieder wurde dem Vorstand nahegelegt, die vorhandenen Schaukästen stets aktuell zu halten und trotz des naturnahen Umfeldes in öffentlichen Bereichen der KGA weitere Nistmöglichkeiten anzubringen.

Ralf Hesse (Foto: Mitte) bedankte sich herzlich bei den drei Vorstandsmitgliedern für die vorzügliche Gastfreundschaft und merkte an, dass es nicht so häufig vorkommt, dass fast der komplette Vorstand zur Begehung dabei ist. Ein Vorbild für andere KGV.

Lothar Kurth