GFK 20120426 BurenDie Mitglieder der Garten-Fachkommission (GFK) des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) trafen sich zum ersten Vor-Ort-Termin 2012 am 26. April in der Kleingartenanlage (KGA) "Buren" in Leipzig-Volkmarsdorf.

Ralf Hesse, Leiter des GFK, begrüßte als Vertreter des Kleingärtnervereins (KGV) Gartenfreund Pohling (Fachberater des KGV "Buren"), der auch ständiger Gast beim Gartenfachberater-Stammtisch Nordost im Gesellschaftshaus Schönefeld ist. Vom Vorstand des Vereins war leider niemand anwesend.

SLK-Foto: Gartenfreund Pohling (3.v.r.) mit der GFK vor seinem vorbildlichen Garten

Gartenfreund Pohling führte die Mitglieder der GFK durch die Anlage, die u.a. durch zwei Eisenbahntrassen begrenzt wird. Nach dem Rundgang in der Vereinsgaststätte "Burenschänke" äußerten die Gartenfachleute ihre Eindrücke. Mehrere neu gesetzte Innenzaunelemente wurden verkehrt herum montiert, d.h. die Spitzen weisen in 1,5 bis 1,6 m Höhe über dem Boden nach oben. Wiederholt wurden ausgedehnte Tuja-Hecken festgestellt, die einfach nicht in Parzellen gehören, ökologisch unsinnig sind und "tote Gewächse" darstelllen, so der Leiter der GFK.

Klaus Rost, Leiter der Vogelschutzlehrstätte (VSL) des SLK resümierte, dass noch weitere Nistkästen in der Anlage angebracht werden können. Oftmals ist die Art und Weise der Befestigung nicht richtig. Nistkästen sind leicht nach vorn geneigt anzubringen. Einige Kästen sind viel zu klein. Als Innenmass (!) sind mindestens 12 cm x 12 cm Voraussetzung. Z.B. könnte an der Kastanie neben der Vereinsgaststätte auch ein Fledermausnistkasten befestigt werden.

Der Gesamteindruck der KGA "Buren" wurde von den Mitgliedern der GFK als vorwiegend positiv eingeschätzt. Dem Vorstand wird das obligatorsiche Protokoll zugesandt, das die weitere Vorstandsarbeit im Hinblick auf die Einhaltung der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit unterstützen soll.

Lothar Kurth