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Das Gelände der Bundesgartenschau (Buga) ist in drei Komplexe unterteilt. Der größte "Festung Ehrenbreitstein" liegt rechts des Rheins und die beiden anderen - "Kurfürstliches Schloss" und "Blumenhof am Deutschen Eck" - am linksseitigen Ufer. Per Seilbahn über den geschichtsträchtigen deutschen Fluss ist das gesamte Gelände jedoch bestens miteinander verknüpft.

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Der Bus brachte die erwartungsvollen Gartenfreunde vom Hotel "Weinlaube" im Koblenzer Ortsteil Horchheim zur Festung Ehrenbreitstein. Perfekt chauffierte unser Fahrer Falk den Bus durch die schmalen Straßen auf der kurvenreichen Strecke hinauf auf das Plateau der gigantischen Festung  (der zeitgrößten ihrer Art in Europa nach Gibraltar), die sich mehr als 100 m über den Rhein erhebt. Vom separaten Busparkplatz war es nur ein kurzes Wegstück bis zum Eingang zur Buga. Die beiden "gecharterten" Buga-Führerinnen, Frau Stegmaier und Frau Höhler, nahmen uns in Empfang. in zwei Gruppen aufgeteilt, standen uns die beiden Fachfrauen in den folgenden zwei Stunden zur Verfügung und erläuterten die besonderen "Highlights".Buga08 1024 Praeriestauden

 

Auf dem Festungsgelände fanden die Blumenhallen, die Präriestauden (Foto rechts), die Blühenden Dreiecke und die Themengärten-Schätze der Region Mittelrhein viel Anklang. Einige künstlerische Arbeiten wurden in die Ausstellungsfläche integriert, so z.B. der Whirlpool aus Schieferplatten des Belgiers Chris Drury. Dieser soll den Zusammenfluss von Rhein und Mosel symbolisieren.

Buga19 1024 Wein

 

Auch Teile der Festungsanlage sind in die Buga eingebunden. In diesem Bereich wurde u.a. der jahrhundertelange Weinanbau in diesen Regionen anschaulich dokumentiert (Foto links). Unsere Reiseführerin Irmgard Stegmaier sagte an dieser Stelle sehr treffend: "Wenn man den Wein nicht mehr genießen kann, wird man ungenießbar", wie war...

 

Buga24 1024 Gondel

 

Nun ging es auf zur anderen Rheinseite. Gut organisiert war das Aus- und Einsteigen in die Gondeln der Seilbahn. Spektakulär die Rundumsicht hoch über dem deutschen Strom (Foto rechts). Vollständig und wohlbehalten setzten alle Gartenfreunde am anderen Ufer die Füße wieder auf festen Boden.

Das nächste Ziel war der Buga-Teil "Kurfürstliches Schloss" mit der Rosenparterre und dem Schloßgarten. Als Detail fielen hier die Nistkästen aus Metall auf (Foto unten links).

Buga27 1024 Nistkaesten

 

Während der Führung gab Irmgard Stegmaier auch einen kurzen Einblick in die Historie von Koblenz mit den aktuell ca. 106.000 Einwohnern. Auch gab sie folgenden Kalauer zum besten: Weil in der Stadt mehr als 50% der Beschäftigten Beamte sind, wird sie landläufig als "Pennerstadt" bezeichnet.

Im Schlossvorhof zogen die "Begehbare Krone-Frühjahrs- und Sommerflor" und "Die lange Tafel" die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.

Hingucker im drittel Buga-Areal "Blumenhof am Deutschen Eck" waren der "Blütengarten" und der "Paradiesgarten". Unsere kundige Begleiterin wurde von den Gartenfreunden unter herzlichem Beifall und mit Dankesworten verabschiedet.

 

Bis zur Abfahrt des Busses hatten die Kleingärtner ausreichend Zeit, sich spezielle Dinge der Buga individuell anzusehen oder einen Abstecher in die Koblenzer Altstadt zu unternehmen. Mit dem Shuttle-Bus oder der Seilbahn ging es über den Rhein zurück auf die Festungsanhöhe. Viele der Gartenfreunde trafen sich an der großen gastronomischen Einrichtung in der Nähe des Buga-Eingangs wieder und hatten sich viel zu erzählen. Gemeinsam schlenderten sie dann dem Busparkplatz entgegen. Ein erlebnisreicher Tag bei herrlichem Wetter ging zu Ende.