20130515 AG Trad.pfl. 87aJa, wenn unsere Gartenfreundin Eleonore Hennig ruft, dann sind schon viele da, weil sie wissen, es wird wieder für alle interessant.

So trafen sich die Chronisten aus den Vereinen am 15. Mai 2013 im Kleingärtnerverein (KGV) „Kultur". Diesmal sogar mit einem Gartenfreund aus Dresden, der mal sehen und hören wollte, was machen denn so unsere Nachbarn in Leipzig.

Fotos: Winfried Heydel, Eberhard Brose - Gastgeber Olaf Pöschel (Stirnseite Tisch)

 

Doch nach der obligaten Begrüßung haben alle erst einmal unseres lieben Gartenfreundes Horst Butzeck gedacht, der am 10. April 2013 leider verstorben ist. Ein echter Historiker und Chronist, der über viele Jahrzehnte mit an der Geschichte geschrieben hat. Nicht nur für seinen KGV „Nordstern", sondern auch für Leipzig, für die Ortsteile Eutritzsch und Gohlis. Ein bescheidener, freundlicher und stets fleißiger Mensch, der sich unserer dankbaren Erinnerung gewiss sein kann.

Gerade dieses traurige Ereignis machte aber nach einem Blick in die Runde auch deutlich, unsere Hauptaufgabe besteht darin, Nachwuchs für das Ehrenamt des Chronisten zu finden, was aber voraussetzt, dass die Vorstände diese Aufgabe ernst nehmen und wissen, es geht um die Geschichte unseres Lebens in der Gemeinschaft der Kleingärtnervereine, um die Kultur eines wichtigen gesellschaftlichen Lebensbereichs.

Dann begann das „Feuerwerk" eines wirklich begeisterten Kleingärtners und Vereinsfreundes. Der nette Olaf Pöschel (geschäftsführender Vorstand des KGV „Kultur") erläuterte die Historie seines Vereins und besonders die wechselvolle Geschichte des Kleingartenparks Leipzig-Südost.

20130515 AG Trad.pfl. 91aDa kamen viele Erinnerungen auf und fast jeder der Teilnehmer hatte auch einen eigenen Beitrag oder eine eigene Erfahrung in die Diskussion einzubringen. Viele Anregungen fanden den Zuspruch der Beteiligten und werden auch hoffentlich ihren Widerhall in der Arbeit der Vereine finden.

Es war ein richtiges Geben und Nehmen und einer der „Altgedienten" Gartenfreunde, Eberhard Brose, fasste zusammen, „lasst uns gemeinsam weiter arbeiten, dann haben alle Erfolg" und brachte damit das Anliegen des Abends auf den Punkt.

 

Bleibt nur noch zu sagen, herzlichen Dank an den Gartenfreund Pöschel, für seine Organisation und Führung durch den Verein und vor allem Danke an das Erreichte, an seine Vereinsmitglieder. Denn das, was hier in den letzten Jahren entstanden ist, kann man wirklich voller Stolz der Öffentlichkeit zeigen. Hier wächst weiter das, was man sich unter einem Kleingartenpark vorstellt. Auch wenn der Weg noch weit und steinig ist. Wir wünschen jedenfalls weiter gute Ideen und Durchhaltevermögen für das lohnenswerte Ziel. Mögen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung erkennen, das lohnt sich auch für den Stadtbezirk, die Umwelt und das Ansehen unserer Stadt des baumstarken Grüns.

Winfried Heydel / Eberhard Brose