4.Handbuch Chronisten aAuf dem 8. Verbandstag in Dresden übergab der Präsident des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner (LSK) Peter Paschke am 9. Juni 2012 das „Handbuch für den Chronisten im Sächsischen Kleingärtnerverein".

Dieses Handbuch – es ist das vierte des LSK zur Unterstützung der Arbeit im Kleingärtnerverein (KGV) – soll allen Gartenfreundinnen und Gartenfreunden bei der Erarbeitung einer Chronik helfen. Das Handbuch ist in fünf Kapitel gegliedert.

Abb.: Einband des Handbuches

 

  1. Im ersten geht es um die Bedeutung der Erforschung und Darstellung der Geschichte der sächsischen KGV, weshalb es notwendig ist, sich mit der Geschichte des eigenen Vereins zu beschäftigen und sie aufzuschreiben. Jede Chronik trägt zum Gesamtbild des sächsischen Kleingartenwesens bei. Das Deutsche Kleingärtnermuseum Leipzig (DKGM) kann hierbei sehr hilfreich sein.
  2. Das zweite Kapitel gibt Hinweise über die Vielfalt der Quellen, insbesondere auch über regionale.
  3. Breiten Raum nehmen im dritten Kapitel die methodischen Anleitungen ein. Sie beinhalten sowohl die einzelnen Schritte von der Materialsammlung, der Gliederung und dem Schreiben als auch das Nutzen moderner Medien und die Gestaltung. Wichtig ist die Einhaltung rechtlicher Grundsätze.
  4. Im vierten Kapitel wird die Verantwortung der Vereinsvorstände verdeutlicht. Sie reicht von der Beschlussfassung, der Begleitung der Erarbeitung bis zur Verteilung und schließt die Anerkennung der Arbeit der Chronisten ein.
  5. Schließlich werden die Chronisten im fünften Kapitel aufgefordert und ermutigt, ihre Forschungsergebnisse öffentlich zu machen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, sie müssen nur genutzt werden.
  • Der Anhang enthält einen Überblick über Publikationen des LSK und des DKGM. Viele dieser Schriften haben die Vereinsvorstände in den letzten Jahren vom Stadtverband (SLK) erhalten, sie sollen als Quellen genutzt werden.
  • Den Abschluss bilden die Beiträge von Chronisten der drei sächsischen Großstädte. Sie vermitteln unterschiedliche Erfahrungen und Möglichkeiten der Traditionsarbeit in ihren Verbänden.

 

Mit 125 Seiten hat das Handbuch einen für jeden zu bewältigenden Umfang. Die einzelnen Kapitel sind durch Zwischenüberschriften aufgelockert. Zahlreiche Fotos veranschaulichen, dass es im Land Sachsen eine rege chronistische Tätigkeit in den KGV gibt, dass Traditionsarbeit fester Bestandteil des Vereinslebens ist. Diese Erfahrungen sind in das Handbuch eingeflossen und sollen über den Text hinaus Anregungen geben. Bleibt zu hoffen, dass das Handbuch diejenigen erreicht, für die es geschrieben wurde, für die Chronisten.

Eleonore Hennig